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Adler gibt Sieg aus der Hand

Kein gutes Wochenende für die Bottroper Handballer. Der SC Bottrop musste eine empfindliche Auswärtsniederlage einstecken, die Adleraner verspielten einen sicher geglaubten Sieg. Erfolgreich war dagegen die TSG Kirchhellen, die in Styrum gewinnen konnte. Die Adler-Damen konnten nicht punkten.

VfL Rheinhausen - SC Bottrop 32:10 (16:6)
(Herren, Landesliga)

Tore: Kaiser (3), Krix (3), Franz (2), Stoezel (1), Finke (1).

Nicht den Hauch einer Chance hatte der SC Bottrop beim Gastspiel in Rheinhausen. Ohne den kurzfristig ausgefallenen Michael Riering taten sich die Bottroper von Beginn an schwer und konnten vier Tempogegenstöße nicht verwerten. Trotz solider Abwehrarbeit hieß es 1:6. Davon konnte sich die Gaede-Sieben nicht erholen und lag bereits zur Halbzeit mit 16:6 hinten. Im zweiten Durchgang funktionierten dann weder Offensive noch Defensive und so ging das Spiel deutlich mit 32:10 verloren. „Wir müssen das Spiel jetzt schnell abhaken und wieder in die Spur finden“, so Gaede nach dem Spiel. Gegen den Tabellenzweiten aus Biefang steht am kommenden Wochenende aber bereits die nächste schwere Aufgabe ins Haus. „Aus so einem Spiel müssen wir lernen. Das darf nicht nochmal passieren“, sagte der Coach. Der SC rangiert nach vier Spielen mit zwei Siegen und zwei Niederlagen auf Rang Acht.

DJK Adler 07 - GSG Duisburg 24:14 (12:11)
(Herren, Bezirksliga)

Tore: Petreck (6/3), Sommer (5), Zarebski (4), Juretzky (3), Keil (3), Lütke-Uphues (2), Angenendt (1).

In die Kategorie „unnötig“ ist das Remis der Adleraner einzuordnen. Nach unkonzentrierten Beginn fanden die Schützlinge um Trainer Franco Drömer immer besser ins Spiel und führten zur Pause mit 12:11. Es war das vom Trainer erwartet kampfbetonte Spiel mit vielen zwei Minuten Strafen auf beiden Seiten. Dabei taten sich die Hausherren vor allem bei eigener Überzahl schwer und nutzten die Chancen zu selten. „Da sind wir oft zu ideenlos gewesen“, resümierte Drömer nach der Partie. Und auch zu Beginn des zweiten Durchgangs kam Duisburg besser in die Partie und drehte das Spiel. Dann aber konnten die Gastgeber eine Überzahlsituation endlich mal ausnutzen, spielten clever über rechtsaußen und zogen auf vier Tore zum 21:17 davon. Knapp drei Minuten vor dem Ende waren die Duisburger aber wieder da und glichen aus. Zum Schluss mussten sich die Adleraner bei Torwart Sascha Jungen bedanken, der in den Schlussekunden noch einen Siebenmeter parierte. „Im nächsten Spiel wird eine andere Mannschaft auf dem Parkett stehen, die konzentrieter und konsequenter auftritt“, so Franco Drömer.

DJK RSV Styrum - TSG Kirchhellen 24:26 (11:13)
(Herren, Bezirksliga) 

Tore: Reissner (7), Lesche, Kropp und Urselmann (je 4), Biggemann, Casciani und Wissing (je 2) und Stappert (1).

Ein sehr eng, emotional und intensiv geführtes Spiel, welches dabei aber immer sportlich fair von beiden Seiten geführt wurde, ging mit dem besseren Ende für die TSG Kirchhellen aus. Die Gäste verdienten sich den Sieg vor allem durch sehr gute Abwehrarbeit, konsequenter und mannschaftsdienlicher Angriffsarbeit und mit einer enorm kämpferischen Einstellung. "Selbst als sich Styrum mit zwei Toren auf 18:16 absetzen konnte, steckte das Team nicht auf und konzentrierte sich wieder auf ein diszipliniertes, druckvolles und mannschaftsdienliches Angriffsspiel, was uns mit der sehr guten Abwehr zum Sieg führte", so ein zufriedener Horst Liß.

DJK Adler 07 - VfB Homberg 19:21 (11:10)
(Damen, Bezirkliga)

Tore: Politis (10/4), Antonin (4), A. Klanten (2), Beyhoff, S. Klanten, Sühling (je 1).

Ohne Alexandra Klanten ging bei den Adler-Damen in der zweiten Halbzeit nicht mehr viel. „Ich musste einiges umstellen, sodass in der Defensive oft der Zugriff fehlte und nach Vorne der Spielfluss“, so Trainer Frank Mehse. Dabei war Christina Politis die beste Adleranerin im Heimspiel gegen Homberg. Ihre zehn Tore reichten letztendlich aber nicht, um die Niederlage noch zu verhindern. „Christina konnte oft aus der zweiten Reihe werfen und so wichtige Tore erzielen“, lobte Trainer Frank Mehse. Nächste Woche gegen Dümpten kann er wieder aus den Vollen schöpfen.

Text: Max Lazar

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