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SC schlägt sich tapfer

Es war das Spiel des Jahres für den SC Bottrop. Und die Mannen von Trainer Falco Gaede präsentierten sich zumindest im zweiten Durchgang von ihrer besten Seite. Vor rund 150 Zuschauern in der gut besetzten Dieter-Renz-Halle erfüllten sie gegen die TuS Wermelskirchen 07 die Vorgaben des Trainers - trotz der 17:39-Niederlage.

Hjalmar Schwedtmann gelang in seinem zweiten Spiel das erste Tor für den SC. Foto: C. Dziwok.

SC Bottrop - Tus Wermelskirchen 07 17:39 (5:20)
(HVN-Pokal, 2. Runde) 

Tore: Krix (6/2), Ohmann (5), Alleblas, Eversmann, Finke, Franz, Schwedtmann, Schulz(je 1).

Es war kein guter Start für die Bottroper in die zweite Runde des HVN-Pokals. Verstärkt mit Jan Eversmann und Neuzugang Christian Alleblas, aber ohne Jan Kaiser und Robin Student begegneten sie ihrem Gegner mit zu viel Respekt und ließen den Drittligisten das Spiel zunächst bestimmen. Die Wermelskirchener nutzten das und zogen schnell davon. "Die Abläufe funktionieren einfach viel schneller", so Trainer Falco Gaede, der seinen Schützlingen in der ersten Halbzeit ein zu passives Verhalten bescheinigte. So stand es beim Seitenwechsel bereits 20:5 für den Tabellenführer der dritten Liga West.

Aber offensichtlich wirkte die Halbzeitansprache des Übungsleiters. Die Bottroper präsentierten sich in Durchgang zwei wesentlich besser und sprühten vor Spielfreude. Angetrieben vom heimischen Publikum leisteten sie nun wesentlich mehr Widerstand und kamen immer wieder zu Treffern. Vor allem David Krix mit sechs Toren und Daniel Ohmann mit fünf Toren zeigten eine ansehnliche Leistung. Der Respekt aus der ersten Halbzeit war verflogen und den Wermelskirchenern nicht mehr Tür und Tor geöffnet. "In der zweiten Halbzeit hat es Spaß gemacht und die Jungs haben gut dagegen gehalten", war Falco Gaede mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Jeder Spieler kam zu den versprochenen Einsatzminuten und auch Neuzugang Christian Allerblas feierte mit seinem ersten Tor einen guten Einstand auf der halbrechten Position. Die athletischeren und mit besserer Auffassungsgabe ausgestatteten Wermelskirchener warfen aber auch in Durchgang zwei mehr Tore und gewannen die Partie verdient. "Bis wir erkannt haben, welchen Spielzug der Gegner vor hat, war es meistens schon passiert", resümierte Falco Gaede. Da war der Klassenunterschied eben doch zu sehen. Mit 17:39 trennten sich die beiden Mannschaften nach 60 Minuten und so waren die vorgegebenen Ziele erreicht: Mehr als zehn Tore werfen und weniger als 40 kassieren.

Text: Max Lazar

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