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Bundesligastart in Spremberg

Die Männer des JC 66 kämpfen am Samstag um die ersten Punkte

Es geht wieder los! Mit einem Auswärtskampf beim KSC ASAHI Spremberg beginnt für die Männer des JC 66 Bottrop die Bundesligasaison 2018.

Auch Yassin Grothaus gehört wieder zum Kader des JC 66.

KSC ASAHI Spremberg - JC 66 Bottrop
(Bundesliga Nord, Sa., 18 Uhr)

Nach einem Übergangsjahr ohne sportlichen Wert, stehen die Zeichen in der Judo-Bundesliga auf Neuanfang. Die Strukturreform bringt weitreichende Veränderungen mit sich: Die Nordstaffel der Bundesliga setzt sich erstmals aus neun Teams zusammen. Vier Heim- und vier Auswärtskämpfe stehen entsprechend auf dem Kampfplan für 2018 (Tabelle & Kampfplan). Und wird es auch wieder einen sportlichen Absteiger geben. Eine derart desaströse Vorstellung wie 2017, als man sieglos blieb, dürfen sich die Piraten also nicht noch einmal leisten. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, weiß auch JC-Teammanager Volker Tapper. Den eigenen Ansprüchen wurde das ambitionierte Männerteam - im Unterschied zu den Frauen, die Bronze holten - nie gerecht.

Damit sich das nicht wiederholt, wurde der Kader aufgewertet. Insgesamt stehen Trainer Sven Helbing 35 Athleten zur Verfügung. „Wir streben mit dem runderneuerten Team einen Platz im Mittelfeld an. Endlich haben wir es geschafft, auch wieder junge eigene Kämpfer ins Team zu stellen. Mit dem Abstieg wollen wir möglichst nichts zu tun haben. Drei bis fünf Siege sind durchaus realistisch“, so Helbing.

Zum Auftakt geht es am Samstag zum KSC ASAHI Spremberg. Wie immer gilt, die Aufstellung wird im Vorfeld nicht verraten. Doch das Team von Trainer Sven Helbing wird im fernen Brandenburg auf alle Kämpfer zurückgreifen können und geht entsprechend ambitioniert auf die Wettkampftatami. „Der Kern der Mannschaft ist fit und wir werden uns punktuell mit ausländischen Kämpfern verstärken. Ich gehe mit hohen Erwartungen in den Kampf und glaube, dass wir am Samstag das bessere Team stellen können“, geht Helbing positiv in die erste Begegnung.

Die Spremberger sind bereits im Kampfmodus und konnten vor Wochenfrist den Liganeuling aus Bonn-Godesberg deutlich mit 11:3 distanzieren. „Das Ergebnis war deutlich, auch wenn, vor allem zu Beginn die einzelnen Kämpfe knapper waren, als es das Endresultat vermuten lässt. Wir haben mit Spremberg noch eine Rechnung offen und müssen dafür sorgen, dass besonders diese knappen Kämpfe zu unseren Gunsten ausgehen“, ist auch Manager Volker Tapper gespannt auf das erste Bundesligawochenende für den JC 66.

Text: Henning Wiegert / JC 66 Bottrop

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