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Dynamische Piraten unterliegen in Holle

Die Männer des JC 66 Bottrop verkaufen sich beim Tabellenzweiten teuer

Die Männer des JC 66 Bottrop mussten sich in der Bundesliga Nord am Samstagnachmittag beim Tabellenzweiten in Holle mit 5:9 geschlagen geben und verpassten den erhofften Bonuspunkt. Am Ende war die Niederlage verdient, die Heimreise traten die Piraten aber dennoch mit einem guten Gefühl an.

Yassin Grothaus steuerte erneut zwei Punkte bei.

Judo in Holle – JC 66 Bottrop 9:5 (84:47)
(1. Bundesliga Nord)

Beim Tabellenzweiten in Holle, südöstlich von Hannover, konnte der JC 66 Bottrop nicht auf sein Wunschaufgebot zurückgreifen. Neben Eigengewächs Hamsat Isaev konnten auch die Italiener Antonio Ciano, Angelo Pantano, Vincenzo D`Arco und Cioliano Loprchio nicht mitwirken. Ausfälle, die sich letztlich bemerkbar machten, denn beim fünften Saisonauftritt verbuchte der JC 66 nur einen von vier möglichen „Ausländerpunkten“.

Selbigen holte der Niederländer Roy Schipper (-73 kg) gleich im dritten Kampf des Tages im Golden Score. Sein junger Landmann Kwin Phetmanee (-60 kg) konnte es ihm dagegen nicht gleichtun und verlor in einem engen Duell gegen Jörg Onufriev. Es war der Knackpunkt im ersten Durchgang, denn so ging es nach weiteren Punktgewinnen von Egzon Lekaj (-90 kg) und Yassin Grothaus (-81 kg) mit einem knappen 3:4-Rückstand in die zweite Runde.

„Da mussten wir dann etwas pokern“, wusste JC-Trainer Sven Helbing zu berichten. Doch der Mut zum Risiko wurde nicht belohnt. Zwar gewannen Kalala Ngoy (-66 kg) und erneut Yassin Grothaus (-81 kg), doch Phetmanee (-60 kg) und auch der eingewechselte Hidde Wolterbeek (-90 kg) hatten das Nachsehen. Hinzu kam, dass auch Christian Dill (-73 kg) knapp verlor und sich Valid Edilov (-100 kg) und der aufgerückte Egzon Lekaj (+100 kg) ebenfalls geschlagen geben mussten. So stand am Ende der 9:5-Sieg der Gastgeber.

„Letztlich muss man sagen, dass das Ergebnis in Ordnung geht. Die Jungs haben sich teuer verkauft und deshalb gehen wir auch mit einem guten Gefühl in die weitere Saison. Alle haben alles gegeben und sich gegenseitig angefeuert. Es war schön, diese Dynamik im Team zu sehen“, zog Trainer Helbing trotz der zweiten Saisonniederlag ein positives Fazit. Er weiß: Die entscheidenden Duelle gegen Leverkusen (30.06.) und Bonn (22.09.) kommen erst noch.

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Text: Henning Wiegert

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