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Favoritenrolle am Doppelkampftag

Die Frauen und Männer des JC 66 wollen gegen Aachen punkten

Am Samstag (27.04.) steht in der Judo-Bundesliga ein Doppelkampftag in Bottrop auf dem Programm. Zwei Aachener Judoteams kommen in die Dieter-Renz-Halle. Dabei sind sowohl bei den Männern des JC 66 Bottrops gegen Hertha Walheim, als auch bei den Damen gegen den Brander TV die Rollen klar verteilt. Beide Piratenteams wollen und müssen punkten, um die jeweiligen Saisonziele zu sichern.

Hamsat Isaev wird erstmals in dieser Saison zum Kader zählen.

Die Männer des JC 66 gehen mit einer ausgeglichenen Punkte- und Kampfbilanz in das NRW-Derby, Nach jetzigem Stand können die Bottroper das erste Mal in dieser Saison auf alle deutschen Kämpfer zurückgreifen. Dabei werden auch die Eigengewächse Jan Tefett und Hamsat Isaev, der aktuelle Deutsche Meister in der Klasse -73 kg, zum ersten Mal in dieser Saison mit ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Zudem werden ein bis zwei ausländische Spitzenjudoka zum Kader gehören, die in dieser Saison noch nicht für Bottrop auf der Matte standen.

Unterschätzen werden die Bottroper dabei die Walheimer allerdings auf keinen Fall, da diese in den ersten beiden Saisonvergleichen ebenfalls noch nicht in voller Besetzung gekämpft haben und auch noch einige niederländische bzw. belgische Asse im Ärmel haben könnten. Nicht umsonst stehen die Aachener derzeit knapp in der Tabelle vor den Bottropern. Ziel ist dennoch ein Sieg, der wohl bereits den Klassenerhalt bedeuten würde. „Wenn die Jungs ihre gezeigten Leistungen gegen Spremberg und Hamburg abrufen können, sollten wir gewinnen“, gibt sich Wallerich selbstbewusst.

Frauen glauben an ihre Medaillenchance

Ein wenig anders sieht die Lage beim Damenteam aus, die nach einer knappen Niederlage zum Saisonbeginn ihre Chancen auf eine Medaille trotzdem wahren wollen und dabei fest an ihre Chance glauben. So schätzt Trainer Wolfgang Amoussou das gegnerische Team vom Brander TV folgendermaßen ein: „Unser Gegner ist wahrscheinlich der Schwächste der Gruppe Nord und wir dürften logischerweise nicht zu viele Punkte abgeben. Vor eigenem Publikum und bei einem Doppelkampftag ist unsere Motivation besonders hoch und wir wollen Stärke demonstrieren. Aus diesen Gründen treten wir ohne Ausländerinnen an, aber doch mit unseren besten Deutschen Kämpferinnen. Wie genau der Brander TV besetzt sein wird, wissen wir nicht. Diesmal haben wir keine Informationen über eventuelle Verletzungen oder Einsätze im Ausland.“

Manager Guido Materzok ergänzt: „Wir sind auf jeden Fall zuversichtlich. Unser Team ist in Topform und nach der starken Leistung vom ersten Kampftag gegen den JC Wiesbaden sind wir uns bewusst, dass wir auch dieses Jahr eine Medaillenchance haben. Auf diesem Weg müssen wir den Brander TV besiegen.“

Die Vorzeichen stehen also gut für einen Superkampftag am Samstag, auf den sich alle Bottroper Judofans und Unterstützer des Vereins freuen können. Los geht es um 16 Uhr in der Dieter-Ranz-Halle. Karten sind wie gewohnt noch an der Tageskasse zu erhalten, Kinder haben wie immer freien Eintritt.

Text: JC 66 Bottrop

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