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Judo-Spektakel mit dem JC 66

Am Samstag steigt ein Bundesliga-Doppelkampftag in der Dieter-Renz-Halle

Am Samstag heißt es „Judo total“ in der Dieter-Renz-Halle. Am Vormittag duellieren sich die Regionalliga-Frauen, ab 16 Uhr öffnet sich dann die große Bundesligabühne für den JC 66. Die Frauen empfangen den Aufsteiger des MTV Vorsfelde, die Männer müssen gegen den UJKC Potsdam ran.

Der Doppelkampftag in der Dieter-Renz-Halle hat einen ganz besonderen Charme. Die Organisatoren des JC 66 haben sich einen besonderen Programmablauf einfallen lassen. Die Männer und Frauen bestreiten ihre beiden Durchgänge im Wechsel. Die Frauen starten ihren ersten Durchgang gegen den Aufsteiger aus Vorsfeld um 16 Uhr, ab 17 Uhr betreten dann die Männer die Judomatten. Die zweiten Durchgänge sind dann für 17.45 Uhr und 18.30 Uhr angesetzt. „Die Zuschauer können sich auf drei tolle Stunden Judo auf Top-Niveau freuen. Es werden zahlreiche Athleten in der Halle sein, die nicht nur bei Deutschen Meisterschaften, sondern auch bei Europameisterschaften schon erfolgreich waren. Das wird ein Leckerbissen für Judofans und alle die, die den Sport einmal hautnah erleben wollen", freut sich Präsident Detlef Kaziur. Einlass in der Dieter-Renz-Halle ist ab 15.30 Uhr.

Das Frauenteam empfängt den MTV Vorsfelde.

JC 66 Bottrop – MTV Vorsfelde
(Frauen, 2. Kampftag)

Die Frauen sind gegen den Aufsteiger geradezu zum Siegen verdammt, wenn sie weiterhin die Chancen auf den Staffelsieg wahren wollen. Nach dem starken Unentschieden beim 1. JC Mönchengladbach, dem Liga-Primus der letzten fünf Jahre, ist die Mannschaft noch auf Kurs in Richtung Nordmeisterschaft. Das Team aus Vorsfelde, einem Stadtteil von Wolfsburg, in deren Reihen die frisch gebackene Vize-Europameisterin Giovanna Scoccimarro (-70 kg) steht, verlor zum Ligaauftakt am vergangenen Samstag gegen den Mitaufsteiger TV Brand (Aachen) knapp mit 6:8.

JC 66 Bottrop – UJKC Potsdamm
(Männer, 2. Kampftag)

Die Männer haben es dagegen nicht unbedingt mit einem direkten Konkurrenten um Platz vier zu tun, der die Qualifikation für das Viertelfinale bedeuten würde. Ein Punkt gegen Potsdam wäre dennoch wichtig, da die Konkurrenz aus Spremberg (Aufsteiger) zum Auftakt überraschend gegen die Sport-Union Annen unentschieden kämpfen konnte und damit vorlegte. Trainer Sven Helbing: „Potsdam hat sich zum Auftakt gegen das ebenfalls stark eingeschätzte Team aus Holle unheimlich stark präsentiert. Mit dem 10:4-Sieg der Potsdamer hatte so sicherlich niemand gerechnet. Meine Jungs sind gewarnt vor den jungen Wilden aus Brandenburg.“

Text: JC 66 Bottrop / Henning Wiegert

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