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Piraten freuen sich auf das Derby beim Primus

Das Duell SUA Witten gegen JC 66 elekrisiert

Am Samstag geht die Judo Bundesliga der Männer in die insgesamt vierte Runde der laufenden Saison. Dabei kommt es in Witten direkt zum nächsten Kracher für die Mannen aus Bottrop, zum Klassiker unter den NRW-Derbys, denn es heißt: Sport-Union Annen gegen JC 66 Bottrop.

Hamsat Isaev (r.) könnte in den Kader zurückkehren. Foto: C. Dziwok

Dabei stehen die Vorzeichen relativ deutlich, steht Witten doch nach drei Siegen (10:4 gegen Leverkusen, 8:6 gegen Potsdam, 8:6 gegen Hannover) unangefochten auf Platz eins der Tabelle und hat dabei die beiden Mitfavoriten auf den Staffelsieg, Potsdam und Hannover, bereits besiegt, während Bottrop mit drei Punkten aus drei Kämpfen (8:6 gegen Spremberg, 6:8 gegen Hamburg, 7:7 gegen Walheim) auf dem fünften Tabellenplatz verweilt. Normalerweise ein klares Ding, aber nicht wenn Derby-Zeit ist.

Die Bottroper hoffen dabei weiterhin auf die Rückkehr ihres deutschen Meisters, Hamsat Isaev, der bisher wegen Nationalmannschaftseinsätzen und einer daraus resultierenden Verletzung in dieser Saison noch nicht einsatzbereit war, aber auf seinen ersten Einsatz natürlich darum umso mehr brennt. Alle anderen deutschen Piraten, allen voran Christian Dill (-73kg) und Oleg Gusev (-81kg), die bisher einen sehr starken Eindruck hinterlassen haben und jeweils nur eine knappe Niederlage verkraften mussten, stehen für Samstag bereit und sind heiß auf eine weitere Schlacht um Bundesligapunkte. Wer von den holländischen oder italienischen Piraten dazu stoßen wird, will das Teammanagement noch nicht verraten, da es am Samstag ankommen vor allem auf die Aufstellung ankommen wird. So weiß Jan Tefett, "dass die Wittener in dieser Saison ganz besonders ind den Gewichtsklassen -60kg und -66kg sehr starke deutsche Kämpfer haben, die bisher noch keinen Einzelkampf abgegeben haben. Jens Malewany, unser ehemaliget Mitkämpfer aus Zweitligazeiten, und Leon Philipp gilt es ein-zwei Punkte abzuluchsen. Das wird am Ende über Sieg, Niederlage oder ein Unentschieden entscheiden“, ist sich der Teammanager sicher. Auch bleibt abzuwarten, welche ausländischen Kämpfer die Wittener aufbieten werden. Je nach Konstellation kann es sehr spannende Duelle geben, da die Wittener auch in den diesjährigen Bottroper Stammklassen für ausländische Kräfte (-90kg &-100kg) über ausländische Topathleten verfügen.

Eindrucksvolles Remis im Vorjahr

„Insgesamt ist der Kader der Wittener durch diverse Verletzungen und das Karriereende von Stefan Oldenburg nicht so breit aufgestellt, wie in den letzten Jahren“, weiß Coach Markus Wallerich zu berichten. Und gerade deshalb rechnen sich die Bottroper auch in diesem Jahr aus, die Wittener bei einem guten Kampfverlauf zumindest einen Punkt abknüpfen zu können. Dies schafften die Piraten bereits im vergangenen Jahr in eigener Halle vor einem tollen Heimpublikum recht eindrucksvoll. 7:7 hieß damals der Endstand, mit Yassin Grothaus als Matchwinner, der seit diesem Jahr nicht mehr für die Bottroper zur Verfügung steht. Und befreit können die Piraten nach dem bisherigen Saisonverlauf allemal aufkämpfen, da der Klassenerhalt mit den bisherigen drei Punkten als sicher gelten sollte.

Auf die Unterstützung der heimischen Fans in der Festung Dieter-Renz-Halle können die Bottroper in diesem Jahr nicht zählen, da der Kampf in Witten stattfindet. Der JC 66 hofft aber, dass wieder einige Bottroper Schlachtenbummler den Weg in das nicht allzu weit entfernte Annen finden, um für eine entsprechende Heimkampfatmosphäre zu sorgen. Los geht’s um 18 Uhr in der Wittener Sporthalle am Kälberweg 2.

Text: Markus Wallerich (JC 66 Bottrop)

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