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Wüst tankt Selbstvertrauen in Casablanca

Judo-Kämpferin gewinnt bei den offenen marokkanischen Meisterschaften

Kurz vor Weihnachten ging es für Saskia Wüst vom JC 66 Bottrop mit dem Landeskader des Judoverbandes nach Marokko. In Casablanca tankte die 23-Jährige bei den offenen nationalen Meisterschaften viel Selbstvertrauen.

Saskia Wüst (l.) feierte in Casablanca ein erfolgreiches Comeback. Foto: C. Dziwok

Auf Einladung des marokkanischen Judo-Verbandes reiste eine Delegation des Nordrhein-Westfälischen Judo-Verbandes nach Casablanca, um dort an den offenen nationalen Meisterschaften anzutreten. Zum Tross des Landesverbandes zählte auch Saskia Wüst. Für die 23-Jährige, die zum Kreis der in Bottrop geförderten Leistungssportler zählt, war es der erste Turniereinsatz nach einer langwierigen Wettkampfpause bedingt durch Probleme am Innenband im Knie.

Und es wurde ein erfolgreiches Comeback. In der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm konnte Wüst alle Kämpfe vorzeitig für sich entscheiden und stand am Ende ganz oben auf dem Podium. „Nach der langen Verletzungspause war das ein super Einstieg“, freute sich die Kämpferin des JC 66 Bottrop über das Erfolgserlebnis kurz vor Weihnachten.

Direkt nach den Festtagen ging es für die Leistungssportlerin weiter zu einem dreitägigen internationalen Trainingscamp in Berlin, Anfang Januar geht es dann für eine Woche ins Trainingslager nach Mittersil in Österreich. Die Vorbereitungen auf die Deutschen Einzelmeisterschaften, die am 26. und 27. Januar in Stuttgart stattfinden, laufen also auf Hochtouren. Der Erfolg in Casablanca bringt da den benötigten Rückenwind.

Text: Henning Wiegert

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