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Das Ruhrgebiet auf den Beinen

Am Sonntag steigt der 6. VIVAWEST-Marathon

Der 6. VIVAWEST-Marathon durch die Ruhrgebietsstädte Gelsenkirchen, Essen, Bottrop und Gladbeck hat es in sich. Knapp 10.000 Sportlerinnen und Sportler machen sich am Sonntag (27. Mai) auf die Beine bei den zahlreichen Laufwettbewerben, die das Sportereignis zu bieten hat.

Verantwortliche und Aktive freuen sich auf die sechste Marathon-Auflage. Foto: MMP

Vom WAZ 10km-Lauf über die Sparkassen-Staffelwettbewerbe und den EVONIK-Schulmarathon bis hin zum Halbmarathon und der Königsdisziplin Marathon: Für jeden lauffreudigen Sportler ist etwas dabei. Zumal die Strecke mit ihren Landmarken der Industriekultur und wunderschönen Landschaftsabschnitten die ganze Vielfalt des Reviers zu bieten hat. Auf der am Freitag beginnenden Marathonmesse am Musiktheater in Gelsenkirchen kann man sich bis einschließlich Sonntagmorgen nachmelden.

Ein besonderes Highlight ist in diesem Jahr der „Glückauf-Zukunft-Lauf!“. Wurde zu Beginn mit knapp 1.000 Teilnehmern aus Grubenwehr und Mitarbeitern der bergbauverbundenen Unternehmen gerechnet, werden es am Sonntag über 1.200 Läufer sein, die sich vom Malakoffturm aus zur ehemaligen Zeche Nordstern aufmachen werden. Zum Ende des Jahres wird das Bergwerk Prosper-Haniel endgültig schließen. Mit dem „Glückauf-Zukunft-Lauf!“ würdigt Titelsponsor VIVAWEST im Rahmen seines diesjährigen Marathons die Errungenschaften und Leistungen des Steinkohlenbergbaus und sendet ein Signal des Aufbruchs an die Region aus.

Sowohl für die Teilnehmer als auch für die Zuschauer entlang der knapp 11km langen Strecke wird dies sicher ein emotionaler Lauf werden. Zum Startschuss um 09.30 Uhr werden zahlreiche prominente Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Sport erwartet. So haben sich ehemalige Fußballprofis vom MSV Duisburg, von Borussia Dortmund, dem VfL Bochum sowie deren Maskottchen wie auch Fußballlegende Olaf Thon zum Lauf angekündigt. Mit dabei sind zudem  Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE, oder Evonik-Vorstandsmitglied Thomas Wessel. Oberbürgermeister Bernd Tischler und sein Amtskollege Frank Baranowski aus Gelsenkirchen werden ebenfalls die Schuhe schnüren.

Ruhrkohle-Chor singt „Steigerlied“ mit Läufern und Zuschauern

Für zusätzliche Emotionen wird der 70 Mann starke Ruhrkohle-Chor sorgen, wenn er unmittelbar vor dem Startschuss das „Steigerlied“ im Startbereich in Gelsenkirchen anstimmen und gemeinsam mit den Läufern und Zuschauern singen wird. Der Auftritt wird von dort aus live auf eine große LED-Wand nach Bottrop übertragen, sodass die Teilnehmer des „Glückauf-Zukunft-Laufs!“ und Zuschauer dort ebenfalls kurz vor ihrem Start mitsingen können. Gleichzeitig dürfen sich die Zuschauer in Gelsenkirchen darauf freuen, den Start des „Glückauf-Zukunft-Laufs!“ ebenfalls auf einer LED-Wand im Startbereich mit zu verfolgen. Nach dem Start wird der Ruhrkohle-Chor dann am Fanpoint von VIVAWEST auf Nordstern auftreten.

„Neben den Ehrungen der schnellsten „Glückauf-Zukunft-Läufer“ werden wir auf der VIVAWEST-Fanmeile natürlich wieder unseren Familientag durchführen. Neben musikalischem Rahmenprogramm und Moderation, vielfältigem Aktionsprogramm für Kinder und Informationspavillons der bergbauverbundenen Unternehmen wird mit einem Street-Food-Market auch für das leibliche Wohl aller Besucher der Fanmeile gesorgt sein-. Alle Besucher sind herzlich eingeladen“, erklärt Thomas Wels, Leiter Kommunikation von VIVAWEST.

Favoriten auf den Sieg: Elias Sansar und Sigrid Bühler

Als Favorit auf der Marathondistanz geht in diesem Jahr wieder Elias Sansar von der LG Lage an den Start. Bereits 2016 lief der 38-Jährige als Sieger in Gelsenkirchen ein, 2017 verpasste er in einem spannenden Rennen den Sieg um lediglich drei Sekunden. Seine stärksten Konkurrenten dürfte zum einen der Düsseldorfer Nikki Johnstone (Bestzeit 2:26 Stunden) sowie Jan-Simon Hamann aus Hamburg (Bestzeit 2:19 Stunden) sein. Weitere schnelle gemeldete Läufer sind Tim Kerkmann aus Bielefeld und Dennis Mehlfeld aus Lübeck.

Bei den Frauen möchte Sigrid Bühler vom LAZ Puma Rhein-Sieg ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Schärfste Konkurrentinnen sind Dioni Gorla aus Düsseldorf und Angela Mösch von der LG Deiringsen. Bei den Frauen dürfte eine Siegerzeit zwischen 2:55 Stunden und drei Stunden zu erwarten sein.

„Wir freuen uns auf einen abwechslungsreichen und erlebnisreichen VIVAWEST-Marathon und wünschen den Sportlern und Zuschauern einen tollen Tag. Es wäre großartig, wenn viele Menschen vor die Haustüre kommen, um die Sportler anzufeuern. Unser großer Dank gilt den vielen Helfern entlang der Strecke und im Start- und Zielbereich, unseren Partnern und den vier beteiligten Städten sowie allen Institutionen, die diese Veranstaltung erst möglich machen“, sagt Philipp Weber, Projektleiter bei der MMP Event GmbH.

Text: MMP Event GmbH

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