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Dembski schafft die NRW-Quali

Vier Normen beim Meeting in Bochum geknackt

Mit starken Leistungen knackt Lena Dembski beim Meeting in Bochum über vier Strecken die Norm für die Landesmeisterschaften auf der Langbahn. Auch die weiteren Talente des SV 1911 zeigen im zweiten Wettkampf im 50 Meter-Becken bereits ansprechende Leistungen.

Das Team des SV 1911 präsentierte sich stark. Foto: SV 1911

Beim 16. internationalen Langstreckenmeeting in Bochum hatte sich die dreizehnjährige Lena Dembski ein anspruchsvolles Programm vorgenommen. Der Einsatz zahlte sich aus. Bis auf einen Wettkampf ließ sie sich die Siege im Jahrgang 2005 nicht nehmen, lieferte ausnahmslos Bestzeiten ab und holte sich die Goldmedaillen über 400 (5:50,59 min) und 200 m Lagen (2:45,11), was zusätzlich mit dem Gewinn des Lagenpokals belohnt wurde. Weitere erste Plätze belegte sie über 100 m Rücken (1:14,96) und 800 m Freistil (10:38,09), wo sie jeweils auch einen starken dritten Platz in der offenen Gesamtwertung belegte. Lediglich über 200 m Rücken schwamm sie mit nur zwei Zehntelsekunden Rückstand in 2:40,57 zur Silbermedaille. Abgesehen von den 800m Freistil qualifizierte sie sich somit auf vier Strecken für anstehende Landesmeisterschaften.

Das kleine Bottroper Grüppchen konnte sich aber auch insgesamt gegen die "Massen" mit nur 16 Starts auf Platz 20 von 35 in der Gesamtwertung mehr als gut behaupten. Man merkt, sie sind auf der Langbahn bereits im zweiten Wettkampf des Jahres wieder angekommen.

Pyka nach Verletzungspause zurück

So konnte Lena Marie Pyka (2005), amtierende Bezirksmeisterin über 200 m Brust auf der Langbahn, nach einer Verletzungspause zwar auf ihrer Paradestrecke nicht triumphieren, holte aber Bronze in 3:16,88 min. Über 100m Brust wurde sie Zweite (1:28,59) und belegte damit einen starken achten Platz in der offenen Gesamtwertung. Noch einmal Silber (36,63) gab es über 50 m Schmetterling, und schließlich Gold für die von ihr erstmals auf der Langbahn zurückgelegten 100 m Schmetterling (1:23,54), was Platz zehn in der offenen Wertung bedeutete.

Auch Marvin Kiwitt (2002) blieb nicht ohne Edelmetall, er siegte über 200 m Rücken (2:38,28) mit deutlichem Vorsprung, jeweils Silber gab es über 200 m Freistil (2:23,00) und 50 m Rücken (34,02), seine einzige Bronzemedaille hätte auch eine andere Farbe haben können – über 50 m Schmetterling (30,63) hatten alle Schwimmer auf dem Podest innerhalb von zwei Zehntelsekunden angeschlagen.

Die Leistungskurve der vierten im Bunde, Anna Ingendoh (2004) weist ebennfalls nach oben, auch wenn sie ihr Können über 100m Schmetterling diesmal leider nicht in Zahlen umsetzen konnte, da sie wegen eines Fehlstarts disqualifiziert wurde. Über 50m und 100 m Freistil lieferte sie neue persönliche Bestzeiten ab und platzierte sich im Jahrgang unter den ersten zehn.

Text: Nicole Hendricks (SV 1911)

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