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Oscarreife Leistung des SV 1911

In Schloß-Holte-Stukenbrock blieb es jedoch bei Nominierungen

Hochspannend gestaltete sich auch in diesem Jahr wieder der Kampf um die Oskar-Statuen des SSC90 Schloß Holte-Stukenbrock beim mittlerweile 23. Swim-Event. Der Schwimmverein 1911 Bottrop war am 12. und 13. Oktober mittendrin im Geschehen.

Die Schwimmer des SV 1911 verkauften sich gut.

In die Finalläufe über 100m oder 200m Lagen kamen jeweils die fünf schnellsten Aktiven der Gruppen 2009/2010, 2007/2008, 2005/2006 und offene Klasse durch die Addition der vier Einzelzeiten über 50m oder 100m. Seit einigen Jahren werden die Finalläufe in Stukenbrock als „Mystery-Lagen“ ausgetragen, was bedeutet, dass auf jeder Bahn in einer anderen Reihenfolge geschwommen wird. Das macht den Zieleinlauf bis zum Anschlag unberechenbar. Der Sieger erhält die begehrte Oskar-Figur.

Phillp Kreft (2006) und Lena Dembski (2005) wurden im 100m Lagenfinale jeweils dritte und Marvin Kiwitt (2002) konnte sich im 200m Lagenfinale den zweiten Platz erobern. Während Lena Dembski und Marvin Kiwitt an zwei Tagen alle acht Strecken zurücklegten, konzentrierte sich Phillip Kreeft auf die „Fünfziger“. Hier lieferte er ausnahmslos persönliche Bestzeiten ab und siegte über 50m Freistil in 0:28,57 min, über 50m Brust in 0:39,11 min und über 50m Schmetterling (0:31,97). Zweiter wurde er über 50m Rücken in 0:36,57 min. Nebenbei fischte er noch die Goldmedaillen für 100m Freistil (1:05,82) und mit der größten persönlichen Steigerung in 1:15,64 min auch über 100m Schmetterling aus dem Becken.

Lena Dembski belegte in allen Einzelrennen tolle Platzierungen. So wurde sie jeweils zweite über 100m Schmetterling (1:17,82) und 100m Freistil (1:07,12). Platz drei erschwamm sie über 50m Rücken (0:35,05) und 100m Rücken (1:15,37). Mit der größten persönlichen Steigerung über 100m Brust (1:30,00) erreichte sie Platz vier, genauso nah kam sie dem Treppchen über jeweils 50m Freistil, Brust und Schmetterling.

Marvin Kiwitt erzielte sein bestes Ergebnis mit der Silbermedaille über 100m Brust, die er sich mit der größten persönlichen Steigerung auf 1:19,76 min verdiente. Eine weitere Bestzeit über 50m Brust (0:35,59) reichte zu Platz drei, alle anderen Rennen beendete er unter den ersten sieben aus drei Jahrgängen.

Fiona Bostjancic (2010) konnte besonders mit einem zweiten Platz über 50m Schmetterling überzeugen. Die 0:49,87 Minuten waren neue Bestzeit, genau wie die 0:42,38 Minuten über 50m Freistil, die ihr eine Bronzemedaille einbrachten. Ein weiterer dritter Platz über 50m Rücken (0:49,72) und ein neunter Platz über 50m Brust gaben ihr eine Chance auf das Finale als Nachrücker, wobei sie allerdings nicht zum Zug kam.

Lara Dembski (2008) schwamm ebenfalls einen guten Wettkampf. Sie siegte über 100m Rücken in neuer Bestzeit von 1:34,91 Minuten und belegte über 50m und 100m Freistil sowie 50m Rücken jeweils Platz drei.

Maria Ingendoh (2007) erreichte ihre bestes Ergebnis mit Platz 5 über 100m Brust in neuer Bestzeit von 1:41,48 min. Weitere Bestzeiten und jeweils Rang sieben erzielte sie über 50m Rücken (0:44,96) und 50m Schmetterling (0:45,39).

Anna Ingendoh (2004) hatte keinen so guten Tag erwischt und konnte sich im Dreifachjahrgang trotz ordentlicher Zeiten nicht nach vorne kämpfen. Ebenfalls großes Pech hatte Melinda Ulinski (2009), die nach mehreren guten Rennen durch gleich zwei Disqualifikationen ausgebremst wurde.

Text: SV 1911 Bottrop

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