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Splitter: Reges Treiben auf den Halden

Sogar das WDR Fernsehen stattete dem Treppenlauf einen Besuch ab

Es herrschte ein reges Treiben rund um das Tetraeder und das Alpincenter. Der Tetraeder-Treppenlauf bewegte Sportler und Organisatoren gleichermaßen. Sogar das Fernsehen stattete dem Laufevent einen Besuch ab.

Rund 60 Helfer in Rot

Das Helferteam auf der Halde. Foto: Ketzer

Ohne sie wäre der Tetraeder-Treppenlauf nicht möglich gewesen. Rund 60 Helferinnen und Helfer des DJK Adler 07 waren am Veranstaltungstag im Einsatz und hatten bereits im Vorfeld die Weichen für das gelungene Event gestellt. „Wir haben schon einige Nachtschichten eingelegt“, wusste Dirk Lewald zu berichten. Am Sonntag begann der Arbeitsteam für ihn und sein Helferteam bereits um 7 Uhr in der Frühe. Während der Läufe waren rund 20 Streckenposten alleine an der Treppe hinauf zum Tetraeder im Einsatz. „Uns war es wichtig, dass wir wirklich jeden Abschnitt der Treppe ständig einsehen konnten“, so Lewald. Ein großes Lob erhielten die Adler auch von Mitorganisator Holger Czeranski: „Es ist einfach sensationell, was Adler 07 hier auf die Beine gestellt hat.

DRK verzeichnet ruhigen Nachmittag

Um eine notärztliche Versorgung zu gewährleisten war das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Einsatz. Zwei Einsatzwagen standen rund um das Alpincenter und das Tetraeder bereit und zudem sicherten acht stationäre Truppen das Laufevent. Vor allem im Bereich der Treppen waren die Bottroper Sanitäter präsent, verlebten aber insgesamt einen ruhigen Tag entlang der Strecke.

Vandalen stürzen Toilettenhäuser um

Unbekannte stürtzten die Toilettenhäuser um.

Großes Kopfschütteln herrschte bei den Organisatoren ob der Zerstörungswut einiger Unverbesserlicher. Sowohl in der Nacht zu Samstag, als auch in der Nacht zum Sonntag machten sich Unbekannte einen Spaß daraus die angelieferten Toilettenhäuser den Hang der Halde hinabzustoßen. „Anstand und Respekt wird leider nicht jedem unserer Mitbürger in die Wiege gelegt oder vom Elternhaus vermittelt“, brachte Organisator Holger Czeranski seinen Unmut zum Ausdruck.

WDR-Lokalzeit berichtet

Das WDR begleitete zwei Läufer der Feuerwehr Bottrop.

Die erste Auflage des Tetraeder-Treppenlaufes zog nicht nur Läufer aus ganz Nordrhein-Westfalen nach Bottrop, sondern auch das WDR. Im Rahmen der Lokalzeit Ruhr stattete der Fernsehsender dem Treppenlauf einen Besuch ab und fing einige spektakuläre Bilder ein. Die Fernsehredakteure begleiteten Sebastian Deppe und Marco Recke von der Feuerwehr Bottrop auf ihrem Weg hinauf zur Halde am Tetraeder. „Wir waren neugierig auf das Event, obwohl wir eigentlich eher auf dem Mountainbike unterwegs sind. Für den Treppenlauf haben wir einige Male im Schlauchturm trainiert“, so Feuerwehrmann Sebastian Deppe, der auch dem WDR Rede und Antwort stand. Ausgestrahlt wird der Beitrag am Montag in der Lokalzeit.

Staffelsieg für die MC-Bauchemie

Im Anschluss an den ELE Ultra-Run begaben sich auch noch die Teamstaffeln auf den Rundkurs, bei dem jedes der vier Staffelmitglieder jeweils einmal die 387 Stufen absolvieren mussten. Der Sieg ging an das Team der MC-Bauchemie. Das Quartett bewältigte die 9,5 Kilometer in 42:30,7 min.

Piraten des JC 66 machen Werbung in eigener Sache

Mit zwei Staffeln war der JC66 vertreten.

Mit dabei waren auch zwei Staffeln der Judo-Piraten des JC 66, die von Trainer Sven Helbing angeführt wurden. „Bei so einem Event sind wir natürlich dabei. Wir kennen die Treppen schon aus dem Training und wollen ein bisschen Werbung für Judo-Bundesliga machen“, so Helbing. Am kommenden Samstag wollen die Bundesliga-Frauen in der Sporthalle an der Berufsschule einen neuen Zuschauerrekord aufstellen und den Einzug in die Endrunde um die deutsche Meisterschaft perfekt machen.

Partner präsentieren sich am Alpincenter

Peter te Heesen von Rosbacher versorgte die Sportler mit Wasser und isotonischen Getränken.

Neben den Partnern der ELE, Sparkasse und der Alten Apotheke nutzten einige weitere Unterstützer den Treppenlauf, um sich auf der Halde am Alpincenter zu präsentieren. Die Firma Rosbacher versorgte die Sportler mit Wasser und isotonischen Getränken und der Sportpark Stadtwald, schickte nicht nur zwei Staffeln ins Rennen, sondern war auch mit einem Infostand vertreten.

Text: Henning Wiegert

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