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Zufriedene Trainer und Athletinnen

Lena Metzler und Nina Endt mit guten Leistungen bei der U18-DM

Bei den Deutschen Meisterschaften der U18 in Ulm waren mit Lena Metzler und Nina Endt auch zwei Leichtathletinnen des LC Adler Bottrop vertreten. Für eine Topplatzierung reichte es nicht, Trainer und Sportlerinnen waren dennoch zufrieden.

Lena Metzler und Nina Endt (r.) vertraten die Bottroper Farben bei der DM in Ulm.

Nach einem souveränen Satz über die Einstiegshöhe von 1,60 Meter drohten die Deutschen Meisterschaften für Lena Metzler früh zu enden. Erst im dritten Anlauf überwand die Hochspringerin die geforderten 1,64 Meter. „Dieser Moment hat aber gezeigt, was Lena für eine positive Entwicklung durchgemacht hat. Sie ist vor allem mental stärker geworden“, bilanzierte Trainer Dirk Lewald im Anschluss. „Noch vor einigen Monaten hätten zwei Fehlversuche zu einem so frühen Zeitpunkt im Wettbewerb wohl das Aus bedeutet.“

Stattdessen gelang im Anschluss der Versuch über die 1,68 Meter im zweiten Anlauf und mit etwas mehr Glück wären auch die anvisierten 1,71 Meter drin gewesen. „Zumindest bei einem Versuch war das Potenzial da“, wusste Lewald. Die Bottroper Leistungssportlerin beendete den Wettbewerb letztlich auf Rang neun, höhengleich mit vier weiteren Konkurrentinnen, die allerdings zuvor weniger Versuche benötigt hatten. Die Urkunde für den achten Platz verpasste die 16-Jährige so denkbar knapp. „Der Landestrainer und ich sind trotzdem zufrieden. Lena hat sich super stabilisiert und mit der Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften ihr Saisonziel erreicht“, so Lewald.

„Natürlich ärgere ich mich, dass ich es nicht unter die ersten acht geschafft habe und auch die 1,71 m verpasst habe, aber nach der langen Durststrecke kann ich mit der Leistung zufrieden sein. Ich bin froh, dass ich starten konnte, denn die Atmosphäre war toll und es hat Spaß gemacht hier zu springen. Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr dann auch wieder dabei bin und voll angreifen kann“, äußerte sich Lena Metzler selbst nach dem Wettbewerb. Bevor jedoch die Vorbereitungen auf die nächsten Höhenflüge beginnen, steht erst einmal Erholung auf dem Programm. Gemeinsam mit der Familie geht es für einige Tage zum Bodensee.

Hochsommer macht Nina Endt zu schaffen

Für Nina Endt endete eine aufregende Sportwoche mit dem 23. Platz über die 3000 Meter. Nachdem sie zu Beginn der Woche noch in den Niederlanden bei den Europameisterschaften mit dem Einrad im Einsatz war, tat sie sich auf der Stadionrunde in Ulm ohne Pedalunterstützung schwer. Schon früh musste die 17-Jährige die nationale Konkurrenz ziehen lassen. Vor allem die hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen über 30 Grad machten der jungen Sportlerin zu schaffen, die mit einer Zeit von 11:06,22 Minuten das Ziel erreichte. Knapp 25 Sekunden fehlten zur persönlichen Bestzeit, etwas mehr als eine Minute auf die neue Deutsche Meisterin. Linn Lara Kleine blieb in 9:58,35 Minuten als einzige Starterin unter zehn Minuten, verpasste ihre eigene Bestzeit aber ebenfalls um fast 15 Sekunden. Entsprechend bewertete auch Dirk Lewald die Leistung der Langstreckenläuferin: „Nina hatte ordentlich zu kämpfen, war aber bei weitem nicht die Einzige, die unter ihrer Bestleistung geblieben ist.“

Text: Henning Wiegert

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