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Freud und Leid im Stadtgarten

Nur die erste Mannschaft der Blau-Weißen kann gewinnen

In der 2. Verbandsliga lagen bei den Damen des TV Blau-Weiß Bottrop am Wochenende Freud und Leid nah beieinander. Während die erste Mannschaft gegen den TC Strümp einen verdienten 4:2-Sieg feierten, droht der Zweitvertretung nach der 1:5-Niederlage in Düsseldorf der Abstieg in die Bezirksliga.

Das Quartett des TV Blau-Weiß Bottrop feierte den zweiten Saisonsieg. Foto: TVBW

TV Blau-Weiß Bottrop – TC Strümp 4:2
(Damen, 2. VL)

Gegen den TC Strümp feierten die Damen aus dem Stadtgarten den zweiten Saisonsieg und können nun für eine weitere Wintersaison in der 2. Verbandsliga planen. Garant für den Erfolg waren einmal mehr die starke Besetzung an den Spitzenpositionen sowie die Qualität in den Doppeln. Leonie Schuknecht siegte mühelos, Julia Lazareck kam kampflos zu einem Zähler. Zwar mussten sich Wiebke Hamel und Chantal Mikolajczak, die für Paulina Loipfinger (Urlaub) in das Team rückte, knapp geschlagen geben, doch in den Doppel waren die Blau-Weißen dann eine Klasse für sich. In den Kombinationen Hamel/Lazareck und Schuknecht/Mikolajczak machten sie den 4:2-Sieg perfekt. "Wir haben in den Doppel wieder einmal unsere Stärke gezeigt und sind mit dem Ergebnis zufrieden", so Wiebke Hamel.

TC Blau-Schwarz Düsseldorf II – TV Blau-Weiß Bottrop II 5:1
(Damen, 2. VL)

Die Zweitvertretung der Blau-Weißen hatte dagegen auch im dritten Saisonspiel nicht das bessere Ende für sich. Beim direkten Kontrahenten in Düsseldorf setzte es ohne die etatmäßige Nummer eins, Nadine Hennigs, eine 1:5-Niederlage, wobei den Ehrenpunkt aus einem nicht gespielten Doppel resultierte. An den Spitzenpositionen fehlte auch diesmal das nötige Quäntchen Glück. Theresa Liß (6:4, 2:6, 8:10) und Silvija Primorac (4:6, 6:7) unterlagen jeweils knapp. Deutlicher fielen die Ergebnisse an den Positionen drei und vier aus. Alina Zwickl und Antonia Lazar hatten in zwei Sätzen das Nachsehen. Im Rennen um den Klassenerhalt wird es für die Aufsteigerinnen nun eng, denn in den abschließenden Duellen gegen Moers (13.01.) und Reichswalde (20.01.) warten ebenfalls schwere Aufgaben.

Texte: Henning Wiegert

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