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Abhaken und weitermachen!

Nach der 3:6-Niederlage gegen den Gladbacher HTC blickt der TC Waldhof bereits auf die kommenden Aufgaben

Die Herren 30 des TC Waldhof verloren auch ihr zweites Spiel in der Regionalliga. Gegen den nächsten Aufstiegsfavoriten aus Mönchengladbach setzte es wie schon vor einer Woche in Buschhausen eine 3:6-Niederlage. Die Zuschauer am Quellenbusch sahen dennoch hochklassige Spiele, aber auch einige vergebene Chancen auf Seiten der Waldhöfer.

Christian Müller warf alles in die Waagschale, ging gegen den Defensiv-Spezialisten Christian Pauwels aber leer aus.

TC Waldhof - Gladbacher HTC 3:6
(H30, Regionalliga)

Mit einer weißen Weste, zwei glatten 9:0-Erfolgen und als Tabellenführer war der Gladbacher HTC an den Quellenbusch gereist und musste immerhin die ersten Matchverluste hinnehmen. Ernsthaft gefährden konnten die Waldhöfer den Mitfavoriten auf den Aufstieg, der mit Daniel Puttkammer und Dieter Leurs auf gleich zwei etatmäßige Leistungsträger verzichten musste, allerdings nicht. Dazu waren die Gladbacher gerade an den Spitzenpositionen zu stark besetzt.

Der Tscheche Jan Minar fand in Rafael Oezelli (2:6, 5:7) seinen Meister, Julian Schulte unterlag dem Belgier Olaf De Weerdt trotz einer ansprechenden Leistung (3:6, 1:6). Eng ging es an den Positionen drei bis sechs zu, doch wie schon vor einer Woche gegen Buschhausen konnte nur Neuzugang Peter Vogel seine Chancen nutzen. Der 47-Jährige Routinier zeigte erneut Comeback-Qualitäten und sicherte sich den Matchgewinn gegen Torben Scheulen nach verlorenem ersten Satz noch mit 4:6, 6:1 und 11:9. Jan-Rudolf Möller (6:1, 3:6, 10:12 gegen Torsten Greif), Christian Müller (6:7, 3:6 gegen Christian Pauwels) und Bastian Muc (6:3, 3:6, 2:10 gegen Stefan Stienen) gingen dagegen trotz enger Spiele leer aus, denn in den entscheidenden Phasen hatten die Gäste das bessere Ende für sich. Entsprechend war die die Niederlage angesichts des 1:5-Rückstandes bereits nach den Einzeln besiegelt. Das Angebot der Gladbacher, auf die Doppel zu verzichten und noch zwei zusätzliche Punkte einzufahren, nahmen die Waldhöfer schließlich dankend an, sodass am Ende wie schon vor einer Woche gegen Buschhausen eine 3:6-Niederlage auf dem Tableau stand.

"Letztlich war die Niederlage verdient", räumte Jan-Rudolf Möller ein, richtete den Blick aber gleich wieder nach Vorne: "Wir sind jetzt gut vorbereitet und haben zusätzlich nochmal drei Wochen Zeit, um fleißig zu trainieren. Danach geht es nach Gelsenkirchen und dann müssen wir zusehen, dass wir gewinnen." Am 9. Juni kommt es zum Duell mit dem Aufsteiger, der als Abstiegskandidat gilt. Die Gelsenkirchener sendete an diesem Spieltag aber selbst ein Lebenszeichen. Gegen den Mitaufsteiger aus Alsdorf gelang ein deutlicher 7:2-Erfolg. Für die Waldhöfer bedeutet das vor allem eines: In Gelsenkirchen müssen die Chancen genutzt werden.

Text: Henning Wiegert

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