bottrop.sport

Waldhöfer lösen die Pflichtaufgabe

Klarer Erfolg für die Herren 30 in der Niederrheinliga

Erfolgreicher Start in die zweite Saisonhälfte der Winterrunde. Das galt am Wochenende für die Damen des TV Blau-Weiß, die mit einem Sieg über den OTHC den Klassenerhalt sicherten. Wichtige Pflichtpunkte holten auch die Herren 30 des TC Waldhof sowie die Herren 55 vom Quellenbusch. Die 50er des TV Blau-Weiß bleiben derweil das Maß aller Dinge in der 2. Verbandsliga. In den Niederrheinligen gelang es dagegen nicht, an die Erfolgserlebnisse vor dem Jahreswechsel anzuknüpfen.

Julia Lazareck war in Oberhausen nur im Doppel gefragt.

Oberhausener THC – TV Blau-Weiß Bottrop 2:4
(Damen, 2. V)

Dank des zweiten Saisonsieges haben sich die Blau-Weißen ihrer Abstiegssorgen entledigt und können in der zweiten Saisonhälfte befreit aufschlagen. Beim OTHC, der zum Spitzeneinzel nicht antrat, sorgten Paulina Loipfinger und Wiebke Hamel an den Positionen 3 und 4 mit knappen Erfolgen für die Vorentscheidung. Lediglich Katharina Zietlow musste sich im Match-Tiebreak geschlagen geben. Mit der 3:1-Führung im Rücken sicherten Wiebke Hamel und Julia Lazareck dann im Schnelldurchgang den vierten und siegbringenden Punkt. "Es war sicher nicht unser bestes Spiel, aber wir sind sehr happy, dass wir den Klassenerhalt damit geschaft haben", sagte Wiebke Hamel.

TV Blau-Weiß Bottrop II – Bayer Wuppertal II 0:6
(Damen, 2. VL)

Auch in Spiel Nummer drei ging die Zweitvertretung der Blau-Weißen leer aus. Daniela Tillmann verpasste den möglichen Ehrenpunkt an Position 2 denkbar knapp im Entscheidungssatz.

Das Ergebnis liegt noch nicht vor.

TC Hösel – TC Waldhof 0:6
(H30, NL)

Die Waldhöfer landeten am Sonntagvormittag den erhofften Pflichtsieg beim punktlosen TC Hösel. Dabei traten die Gastgeber nur mit drei Akteuren an und in den verbliebenen Duellen sorgten Julian Schulte (6:3, 6:3), Jan-Rudolf Möller (6:3, 7:6) und Manuel Pfeiffer (6:3, 6:1) schnell für klare Verhältnisse, sodass die Doppel gar nicht mehr zur Austragung kamen. "Wir haben die Pflichtaufgabe perfekt gelöst", so ein zufriedener Jan-Rudolf Möller. Mit einem Sieg und einem Remis haben die Waldhöfer nun beste Voraussetzungen geschaffen, um den Platz in der Niederrheinliga zu verteidigen.

TC Rheinstadion – TC Blau-Gelb Eigen 6:0
(D30, NL)

In Düsseldorf hatten die Damen 30 aus dem Eigen einen erwartet schweren Stand und blieben am Ende auch ohne Matchpunkt. Sonja Plettau und Kim Kolberg waren allerdings nah dran. Beide verloren erst im Match-Tiebreak. Mit einem Punkt aus den ersten drei Spielen befinden sich die Blau-Gelben aber weiterhin im Soll. Die Entscheidung im Abstiegskampf fällt wohl am 15. Februar, wenn es zum Duell mit dem Tabellenschlusslicht des TC Grün-Weiß Oberkassel kommt.

Langenfelder TC – TC Heide 6:0
(H30, 1. VL)

Gegen einen Kontrahenten in Bestbesetzung war für den ersatzgeschwächten TC Heide nichts zu holen. "Der Gegner hat noch Ambitionen aufzusteigen und das haben wir zu spüren bekommen. Das war ein ziemlich kurzer Auftritt in Langenfeld", fasste Matthias Hürter den Spieltag zusammen. Er und seine drei Teamkollegen waren chancenlos und so wurde nach dem 0:4 nach den Einzeln auch auf die Doppel verzichtet. Am 2. Februar kommt es nun zum Endspiel um den Klassenerhalt in der 1. Verbandsliga, wenn es gegen den ebenfalls noch sieglosen Bocholter TC geht.

TC Benrath – TC Eigen-Stadtwald 3:3
(H30, 2. VL)

Die Stadtwälder zeigten gegen den TC Benrath ein eindrucksvolles Comeback. Zunächst hielt allerdings nur Fabian Mies seine Farben im Rennen. Er gewann an Position 3 denkbar knapp mit 11:9 im Match-Tiebreak. Tobias Sprenger, Philipp Penkatzki und Carsten Larisch unterlagen jeweils in zwei Sätzen. Nach dem 1:3-Rückstand standen die Gäste entsprechend mit dem Rücken zur Wand, zeigten danach aber eine deutliche Leistungssteigerung. In den Kombinationen Sprenger/Penkatzki (6:4, 7:5) und Mies/Larisch (6:4, 6:4) retteten sie zumindest noch einen Punkt zum 3:3-Endstand.

TC Moers 08 – VfL Grafenwald 2:4
(D40, NL)

Daniela Kalthoff blieb auch bei ihrem dritten Einsatz für den VfL Grafenwald ohne Spielverlust, doch Susanne Dierig musste nach der 2:4-Niederlage gegen Moers eingestehen: "Für den Rest der Truppe waren die Gegnerinnen heute einfach zu stark." Susanne Dierig, Svenja Hennigs und Kathrin Zindler, die kurzfristig für Maren Loipfinger einsprang, unterlagen glatt in zwei Sätzen. Auf die Doppel wurde abschließend verzichtet. Bedingt durch die Niederlage mussten die Wöllerinnen die Tabellenführung an den Gegner abtreten, sie bleiben mit einem Sieg, einem Remis und nun einer Niederlage aber in der Spitzengruppe der Niederrheinliga. 

TC Eigen-Stadtwald – TC GW Oberkassel 2:4
(H40, NL)

Sie hatten sich vorgenommen, den haushohen Favoriten zu ärgern und lange sah es auch so aus, als ließe sich dieses Vorhaben auch in die Tat umsetzen. Jens Limberg gewann trotz 0:6 im ersten Satz nach einer enormen Leistungssteigerung noch im Match-Tiebreak und auch Michael Altmann war im Spitzeneinzel nah dran an einer Überraschung. Doch dann machte ihm ein Muskelfaserriss im Oberschenkel beim Stand von 6:7, 2:3 einen Strich durch die Rechnung. Die Konsequenz war ein 1:3-Rückstand nach den Einzeln und anschließend wurden die Doppel aufgeteilt. 

Crefelder HTC – TC Waldhof 4:2
(H40, 2. VL)

Nach zwei Siegen zum Start in die Wintersaison mussten sich die Waldhöfer beim Crefelder HTC erstmals geschlagen geben. Die knappen Niederlagen von Ralph Tytke und Michael Hanewinkel an den Positionen 3 und 4 machten letztlich den Unterschied aus, hinzu kam eine klare Niederlage von Mike Dierig an Position 2. Peter Vogel gewann das Spitzeneinzel erwartungsgemäß, doch der 1:3-Rückstand bedeutete eine zu hohe Hypothek für die Doppel, auf deren Austragung verzichtet wurde. 

Gladbacher HTC – TC Blau-Gelb Eigen 6:0
(H50, NL)

Der Niederländer Bernd Lenten stand in Mönchengladbach ebenso wie Vereinstrainer Anton Radev nicht zur Verfügung und so mussten die Blau-Gelben am dritten Spieltag ihre erste Niederlage hinnehmen. Robbie Soffers, Hermann Moß, Michael Amft und Andreas Dargiewicz unterlagen in zwei Sätzen und verzichteten anschließend auf die Doppel. "Wir haben uns aber trotz der hohen Ergebnisse gut verkauft", sagte Michael Amft.

TV Blau-Weiß Bottrop – TC RW Kempen 4:2
(H50, 2. VL)

Nach dem Sieg im Spitzenspiel dürfen sich die Blau-Weißen weiterhin berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg in die 1. Verbandsliga machen. In extrem engen aber rundum fairen Partien landeten Dirk Bugdoll und Markus Kissenbeck an den Spitzenpositionen mit ihren Erfolgen im Match-Tiebreak zwei Bigpoints und da auch Volker Rozek in zwei Sätzen erfolgreich war, ging es mit einer 3:1-Führung in die Doppel. In diesen konnten die Gastgeber dann auch noch auf ihre Nummer 1 setzen und Alex Loipfinger machte gemeinsam mit Andre Kubela, der sein Einzel zuvor denkbar knapp verloren hatte, den 4:2-Sieg perfekt. Dank des doppelten Punktgewinnes führen die Bottroper die Tabelle weiter gemeinsam mit dem punktgleichen TC Ohligs an. Beide Teams hatten sich im November mit einem 3:3-Remis getrennt. In den drei noch ausstehenden Partien zählt ab sofort jeder Matchpunkt, wenn es mit dem Aufstieg klappen soll.

TC Waldhof – TC Unterfeldhaus 5:1
(H55, 1. VL)

Tief durchatmen beim TC Waldhof. Dank des souveränen 5:1-Erfolges über den TC Unterfeldhaus, der in Bestbesetzung antrat, rückt der Klassenerhalt in greifbare Nähe. Christoph Kleinfeld, Stefan Schulze und Carsten Fritzsche gewannen in zwei Sätzen, Axel Ostermann unterlag nur denkbar knapp im Match-Tiebreak. In den Doppeln machten die Kombinationen Schulze/Fritzsche und Kleinfeld/Ostermann dann den 5:1-Endstand perfekt.

Die Ergebnisse auf Bezirksebene

TC Helene – TV Blau-Weiß Bottrop III 4:2
(Herren, BK B)

Nach den Einzeln und Erfolgen von Sven Bork und Tim Zwickl schien es, als könnten die Blau-Weißen den ersten Saisonpunkt sichern, doch es kam anders. Beide Doppel gingen in zwei Sätzen an den TC Helene und die Blau-Weißen gingen auch in der dritten Partie der Saison leer aus.

TV Blau-Weiß Bottrop – TC GW Schönebeck 2:4
(Damen 40, BL)

Im Duell mit dem TC Grün-Weiß Schönebeck büßten die Blau-Weißen ihre Spitzenposition ein. Zwar hielten Britta Maeder und Sandra Gutzeit ihre Farben zunächst im Rennen, doch in den Doppel zog der Gegner dann zum 4:2-Erfolg und zur Tabellenführung davon.

Texte: Henning Wiegert

Kommentare (0)

Was ist die Summe aus 6 und 4?