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Finalberichte: Die Titelträger von 2021!

Julia Lazareck und Kim Möllers gewinnen in der offenen Klasse

Mit den Finalspielen in zwölf Einzel- und neun Doppelkonkurrenzen gingen am Wochenende die 66. Bottroper Tennis-Stadtmeisterschaften zu Ende. Nach drei erfolgreichen Turnierwochen wurden die Silberbarren verteilt. Die Königstitel gingen an Julia Lazareck und Kim Möllers. Den Tetraeder-Pokal gewann der TC Blau-Gelb Eigen.

Herren A: Dieser Titel hat einen besonderen Wert

Kim Möllers gewann das Königsfinale in zwei Sätzen.

Kim Möllers – Jan-Rudolf Möller 6:4, 6:2

Den Zuschauern ein sehenswertes Endspiel bieten. Mit diesem Ziel war Jan-Rudolf Möller (TC Waldhof) in das Königsfinale gegen Kim Möllers gegangen. Und auch wenn der Titelverteidiger mit einigen kleineren Fehlern haderte, sein Ziel hatte der Waldhöfer vollumfänglich erreicht. Die rund 300 Zuschauer sahen ein großartiges Endspiel mit kurzen aber dafür umso spektakuläreren Ballwechseln, die regelmäßig mit viel Applaus für beide Akteure belohnt wurde. Am Ende gewann der bundesligaerfahrene Kim Möllers mehr davon und entschied vor allem die entscheidenden Punkte für sich.

"Ich habe mir nicht viel vorzuwerfen. Am Ende geht das Ergebnis in Ordnung, aber ich habe gezeigt, dass ich auch mit solchen Topspielern mithalten kann. Das ist genau das Niveau, auf dem ich mich auch künftig messen möchte und deshalb hoffe ich, dass mir Kim im nächsten Jahr die Chance zur Revanche gibt", fasste Jan-Rudolf Möller das Finale zusammen und kündigte zugleich den nächsten Angriff für das kommende Jahr an.

Und dass auch Kim Möllers der Einzeltitel vor heimischem Publikum viel bedeutet, war an der Reaktion nach dem Ass zum Matchgewinn zu sehen. Fern ab von Ranglistenpunkten und Preisgeldern hat ein Sieg bei den Bottroper Tennis-Stadtmeisterschaften eben einen ganz besonderen Wert, was der neue Stadtmeister bestätigte: „Dieses Turnier ist ein mega Event. Ich habe hier drei Wochen lang eine unglaubliche Atmosphäre miterlebt. Das kenne ich von anderen Turnieren und Tennisanlagen nicht und deshalb kann man den Einsatz der Organisatoren nicht hoch genug bewerten. Mein Ziel war es mit dem TC Blau-Gelb Eigen und den vielen Mitgliedern den Tetraeder-Pokal zu gewinnen und ich freue mich ganz besonders, dass uns auch dieser Erfolg geglückt ist.“

Damen A: Zweiter Erfolg für Julia Lazareck

Julia Lazareck (l.) und Katharina Zietlow strahlen bei der Siegerehrung um die Wette.

Julia Lazareck – Katharina Zietlow 7:5, 6:4

Zum zweiten Mal nach 2018 gewinnt Julia Lazareck (TV Blau-Weiß Bottrop) die Königsdisziplin bei den Damen. Gegen Teamkollegin Katharina Zietlow bog sie zum Ende des ersten Satzes auf die Zielgerade ein und sicherte sich letztlich verdient mit 7:5 und 6:4 den Titel. "Katha hat eine super Saison gespielt und ich wusste, dass es ein sehr schweres Match wird. Ich hatte mir vorgenommen sicher und möglichst fehlerfrei zu spielen, um gegen ihr druckvolles Spiel zu bestehen. Der Plan ist am Ende aufgegangen und ich freue mich sehr über den Titel", sagte Julia Lazareck.

Herren B: Oliver Wenz gewinnt Duell auf Augenhöhe

Zacharias Jargon und Oliver Wenz (r.) lieferten sich ein umkämpftes Endspiel.

Oliver Wenz - Zacharias Jargon 6:2, 7:5

Die Nummer 2 und 3 der Setzliste hatte Newcomer Zacharias Jargon (TC VfB Kirchhellen) im Turnierverlauf aus dem Weg geräumt, im Finale fand er schließlich im topgesetzten Oliver Wenz (TC Heide) seinen Meister. Für beide Akteure war es bereits das vierte Einzel im Turnierverlauf, der Kräfteverschleiß war im Endspiel zu spüren und doch lieferten sie sich ein spannendes Duell auf Augenhöhe. Als Wenz im zweiten Satz bereits auf die Siegerstraße eingebogen war, konnte Jargon noch einmal zum 5:5 ausgleichen, verpasste es dann aber sich mit einem Match-Tiebreak zu belohnen. Stattdessen sicherte sich Oliver Wenz noch einmal zwei Spielgewinne in Folge und damit den Stadtmeistertitel. Im kommenden Jahr dürfen sich die beiden Finalisten dann dank einer deutlichen LK-Steigerung wohl im Feld der Herren 30 austoben.

Damen B: Marie Broscheit siegt im dritten Anlauf

Marie Broscheit (r.) gewann das B-Finale gegen Fabienne Steffens.

Marie Broscheit -
Fabienne Steffens 6:2, 5:7, 10:4

Im dritten Anlauf hat es endlich geklappt! Nach den Niederlagen gegen Kristina Chwieja (2013) und Katharina Banaszak (2019) überließ Marie Broscheit (TC Waldhof) nichts dem Zufall und nach einer morgendlichen Einheit zum lockeren Einschlagen, sicherte sich Marie Broscheit (TC Waldhof) in ihrem dritten Einzelendspiel in der B-Konkurrenz nun endlich den Titel. Dabei wähnte sie sich gegen Fabienne Steffens (TV Blau-Weiß Bottrop) im zweiten Satz beim Stand von 6:2 und 5:2 bereits auf der Siegerstraße, doch nach drei vergebenen Matchbällen lief plötzlich nur noch wenig zusammen, zumal ihre Gegnerin ihr Spiel noch einmal auf ein höheres Niveau heben konnte. Entsprechend war der Satzausgleich mit einem 7:5 nicht unverdient. Im Match-Tiebreak gelangen Marie Broscheit dann aber vier schnelle Punkte und wenig später durfte sie die Glückwünsche von Mitspielerin, Tochter und Familie entgegen nehmen. Für den TC Waldhof ist es der dritte Titelgewinn in Serie in dieser Konkurrenz.

Herren 40: Souveräner Auftritt von Manuel Pfeiffer

Das Duell zwischen Michael Altmann (l.) und Manuel Pfeiffer war eine klare Angelegenheit.

Manuel Pfeiffer – Michael Altmann 6:1, 6:1

Im Duell der Topgesetzten im Feld der Herren 40 sicherte sich Manuel Pfeiffer (TC Waldhof) souverän seinen zweiten Einzeltitel bei den Stadtmeisterschaften. Nach dem lockeren Aufgalopp am Vormittag im Mixed war Pfeiffer von Beginn an hellwach und ließ Michael Altmann (TC Eigen-Stadtwald) kaum zur Entfaltung kommen. Entsprechend deutlich fiel am Ende das Ergebnis aus. "Ich freue mich, dass ich meiner Favoritenrolle gerecht werden konnte, insbesondere, nachdem ich vor zwei Jahren krank auf das Finale verzichten musste", äußerte sich Manuel Pfeiffer nach dem Finalerfolg. Sein Kontrahent räumte derweil ein: "Wenn ich nicht nah am Limit spiele - und das habe ich heute leider nicht - ist das deutliche Ergebnis die logische Konsequenz. Dafür ist Manuel am Ende einfach zu gut." Sicher ist aber auch: Michael Altmann wird spätestens im kommenden Jahr einen weiteren Anlauf nehmen!

Herren 40 B: Matthias Ebbing holt den ersten Titel

Matthias Ebbing verteidigte stark und spielte einen mutigen Match-Tiebreak.

Matthias Ebbing -
Marcus Kaschek 7:5, 4:6, 10:3

Im ersten Endspiel des Finalwochenendes standen sich Matthias Ebbing (TC Feldhausen) und Marcus Kaschek (VfL Grafenwald) gegenüber. Und die beiden Feuerwehrmänner kosteten die Finalatmosphäre auf dem Centre-Court voll aus und lieferten sich fast zwei Stunden lang ein unterhaltsames, enges und vor allem überaus faires Duell auf Augenhöhe. Dabei war es zunächst Marcus Kaschek, der auf 5:2 davonzog und den Satzgewinn bereits vor Augen hatte. Doch sein Kontrahent drehte die Partie zum 7:5, ehe ihn das gleiche Schicksal ereilte. Auf dem Weg zum Titelgewinn führte Ebbing im zweiten Satz bereits mit 4:1, um den Satz dann doch noch mit 4:6 aus der Hand zu geben. Folgerichtig ging es in den Match-Tiebreak, in dem dann die mutige Performance von Matthias Ebbing mit einem 10:3 und dem ersten Stadtmeistertitel für den Tennis-Späteinsteiger aus Feldhausen belohnt wurde. 

Damen 40 B: Susanne Rottmann läuft zum Titel

Susanne Rottmann (l.) gewann das Endspiel gegen Anja Ptak.

Susanne Rottmann - Anja Ptak 6:1, 6:2 

Von der Leichtathletik zum Tennis und bei der ersten Teilnahme bei den Stadtmeisterschaften gleich zum Titel im B-Feld bei den Damen 40. Susanne Rottmann (TC VfB Kirchhellen) ist die würdige Nachfolgerin von Karin Schade (2019) und Christiane Winge-Amft (2018) in der noch jungen Konkurrenz, die solche schöne Geschichten wie diese schreibt. Mit einer unglaublichen Laufleistung zog Rottmann ihrer Kontrahentin Anja Ptak den Zahn und verdiente sich so den 6:1, 6:2-Erfolg. "Susanne hat jeden Ball erlaufen. Das war unglaublich. Heute war sie einfach besser und das muss ich neidlos anerkennen", lobte die Zweitplatzierte. Nach dem Matchball ließ die neue Stadtmeisterin ihren Emotionen freien Lauf und fiel erst ihrer Gegnerin und dann dem Anhang glücklich in die Arme.

Herren 50: Premiere für Dragan Simic

Dragan Simic jubelt nach dem Matchball.

Dragan Simic - Ralph Tytko 6:1, 2:6, 10:7

Seit den 90er Jahren zählt Dragan Simic (TC Eigen-Stadtwald) regelmäßig zu den Favoriten in den Einzelkonkurrenzen, mit seinem 6:1, 2:6 und 10:7-Erfolg über Ralph Tytko (TC Waldhof) trug er sich nun zum ersten Mal in die Siegerliste ein. Trotz des Medenspieleinsatzes am Vortag fand Simic gut in die Partie und legte mit dem 6:1-Satzgewinn den Grundstein. Anschließend steigerte sich Tytko deutlich, glich mit einem 6:2 im zweiten Satz aus und verdiente sich so den Match-Tiebreak. Hier ebnete Dragan Simic mit einem hervorragenden Stopp den Weg und jubelte wenig später mit der Fankurve.

Herren 50 B: Samuel Horvat gewinnt für den TC Waldhof

Samuel Horvat im Kreise der Vereinskollegen.

Samuel Horvat - Thilo Rörtgen 6:1, 6:1

Die Teamkollegen hatten Samuel Horvat zur Meldung bei den Stadtmeisterschaften animiert und der Waldhöfer knüpfte bei den Titelkämpfen eindrucksvoll an seine erfolgreiche Medenspielsaison mit einer 4:0-Bilanz an. Wie schon in den drei Runden zuvor dominierte Horvat das Geschehen auf dem Court und trug sich dank eines 6:1, 6:1-Erfolges in die Siegerliste ein. "Das war keine LK 18", konnte Thilo Rörtgen die Leistung seines Gegners anerkennen, der im kommenden Jahr dann ein Kandidat für die A-Konkurrenz ist.

Herren 55: Hermann Moß erweitert seine Sammlung

Hermann Moß ist der verdiente Sieger bei den Herren 55.

Hermann Moß - Ralf Scholz 6:1, 6:1

Sechs Jahre nach seinem Triumph in der Altersklasse 50 krönte sich Hermann Moß (TC Heide) nun zum Sieger bei den Herren 55 und erweiterte somit seine Silberbarren-Sammlung. Und der Erfolg war ohne Frage verdient. Mit platzierten Schlägen brachte er seinen Kontrahenten Ralf Scholz (VfL Grafenwald) immer wieder in Bedrängnis und der leistete sich in Summe zu viele leichte Fehler, um das Endspiel ausgeglichener zu gestalten. Am Ende stand ein deutlicher 6:1, 6:1-Erfolg.

Herren 65: Martin-Pelegrina gewinnt das Duell der Teamkollegen

Vereinspräsident Michael Amft mit Miguel Martin-Pelegrina und Dietmar Stratmann.

Miguel Martin-Pelegrina -
Dietmar Stratmann 6:3, 6:3

Bei seiner Premiere in der Altersklasse 65 trug sich Miguel Martin-Pelegrina (TC Blau-Gelb Eigen) gleich in die Siegerliste ein. Gegen seinen Teamkollegen Dietmar Stratmann setzte er sich mit 6:3 und 6:3 durch, wobei das Ergebnis auch dem Spielverlauf entsprach.

Die Finalspiele im Doppel und Mixed

Herren-Doppel A: Mit dem Halbfinalsieg zum Stadtmeistertitel

Zwei Siege reichten in diesem Jahr zum Titel.

Möllers/Lindner - Möller/Müller o. Sp.

Am Freitag schlug die Grippe zu. Christian Müller musste das mit Spannung erwartete Doppelfinale krankheitsbedingt absagen. Entsprechend wurde das Halbfinale zwischen Kim Möllers und Niklas Lindner (TC Blau-Gelb Eigen) gegen die Steffen-Brüder zum vorgezogenen Endspiel. Die Zuschauer sahen am Samstagnachmittag ein unterhaltsames Duell, das Möllers/Lindner letztlich souverän für sich entschieden und sich so in die Siegerliste eintrugen. 

Damen-Doppel A: Erschöpft, aber glücklich!

Das Quartett des TV Blau-Weiß hatte nach einem erfolgreichen Wochenende gut lachen

Hamel/Lazareck –
Loipfinger/Zietlow 6:7, 6:3, 10:6

Nach dem Ende des Herren-Endspieles kosteten die Mädels des TV Blau-Weiß die Bühne auf den Centre-Court noch einmal voll aus. Rund zwei Stunden lang lieferten sich die Teamkolleginnen ein umkämpftes Duell. Am Ende ließen sich Wiebke Hamel und Julia Lazareck auch nicht davon beirren, dass sie im ersten Satz eine 5:2-Führung noch aus der Hand gegeben hatten. Für die Erfolgs-Kombination war es bereits der fünfte gemeinsame Doppeltitel. Strahlen konnten nach einem langen Wochenende am Ende alle vier Finalistinnen.

Herren-Doppel B: Titelgewinn im fünften Turnierspiel

Thomas Noll (l.) und Vassillios Katsamakidis sind die verdienten Sieger im Herren-Doppel B.

Noll/Katsamakidis -
Sauerbach/Feldkamp 6:1, 6:2

Im Duell "Himmel gegen Heide" holten Thomas Noll und Vassillios Katsamakidis den Titel in den Fuhlenbrock. In ihrem fünften Turnierspiel setzten sie sich gegen die Kirchellener Kombination Oliver Sauerbach und Christoph Feldkamp verdient und deutlich mit 6:1 und 6:2 durch. "Die Jungs sind jünger und einfach besser", fasste Oliver Sauerbach das Finale zusammen. Bei der Siegerehrung wäre der Erfolg der Paarung des TC Heide dann wegen einer technischen Panne beinahe durchgegangen, doch im letzten Moment gelang es dem Turnierausschuss sich neu zu sortieren und Thomas Noll und Vassillios Katsamakidis konnten die verdienten Silberbarren in Empfang nehmen.

Damen-Doppel B: Ilka Walther und Julia Mohr auch im Finale oben auf

Julia Mohr und Ilka Walther gewannen das Finale gegen Katja Müller und Nadine Möller.

Mohr/Walther - Möller/Müller 6:1, 6:1

Ihren souveränen Siegeszug setzten Ilka Walther und Julia Mohr (TC Eigen-Stadtwald) auch im Endspiel fort. Gegen Katja Müller und Nadine Möller (TC Waldhof) knüpften sie mit dem 6:1, 6:1-Erfolg nahtlos an ihre gute Turnierform an. Gerade einmal fünf Spiele gab das neuformierte und spontan gebildete Doppel in den insgesamt vier Turnierspielen ab. Nach dem verwandelten Matchball musste die euphorisierte Anhängerschaft der frisch gebackenen Stadtmeisterinnen vom umsichtigen Schiedsrichter auf dem Nachbarplatz sogar um etwas Ruhe gebeten werden. Einmal mehr ein Beleg dafür, welche Euphorie auch die B-Konkurrenzen auslösen können.

Herren-Doppel 30: Kampfloser Titel für Kirchhellen

Berghof/Jargon - Altmann/Bannasch o. Sp.

Das letzte Medenspiel der Saison am Samstag beendete die Titelhoffnungen von Jürgen Bannasch und Michael Altmann. Bannasch musste wegen Problemen mit der Achillessehne passen, sodass der Titel kampflos nach Kirchhellen und damit an Sebastian Berghof und Zacharias Jargon ging. 

Herren-Doppel 50: Mike und Mike gewinnen das Doppel

Die Protagonisten im Herren-Doppel 50 lieferten sich ein unterhaltsames Duell.

Dierig/Schön - Moß/Rozek 6:1, 6:4

"Es standen viele Zuschauer am Seitenrand, so schlecht kann es also nicht gewesen sein", konnte Herman Moß mit der nicht unerwarteten Niederlage gegen Michael Schön und Mike Dierig leben. Nach einer zu hohen Fehlerquote im ersten Satz konnten sich Moß und sein Partner Volker Rozek im zweiten Durchgang noch einmal herankämpfen, doch am Ende sicherten sich Mike und Mike den Titel. "Es hat viel Spaß gemacht und ich kann auch unseren Gegnern nur ein Kompliment aussprechen. Die beiden sind aus der Altersklasse 55 in unser Feld gerutscht und haben ein echt starkes Spiel gemacht", sagte Mike Dierig. Während es für ihn der erste Doppel-Titel bei den Stadtmeisterschaften war, datieren die Bottroper Tennisexperten den letzten Doppelerfolg von Michael Schön in das Jahr 1988, als er in der U18-Konkurrenz mit Ralph Tytko erfolgreich war. 

Damen-Doppel 55: Hegmann/Vogel krönen sich im Endspiel

Annette Hegmann und Edith Vogel gewannen auch ihr drittes Doppel im Turnierverlauf.

Hegmann/Vogel - Korn/Wedig 6:4, 7:5

Was sich wie eine Überraschung liest, ist am Ende ein vollkommen verdienter Stadtmeistertitel, der sich im Turnierverlauf bereits angedeutet hatte. Nachdem Annette Hegmann und Edith Vogel mit Christiane Winge-Amft und Martina Wailer sowie Annemarie Falkenhain und Ulrike Evers die an 2 und 3 gesetzten Duos aus dem Feld genommen hatten, setzte die Paarung des TC Eigen-Stadtwald ihren Siegeszug auch im Finale fort. Mit einer hervorragenden Defensivleistung brachten sie Doris Korn und Kosima Wedig schier zur Verzweiflung und gingen mit einem 6:4, 7:5-Erfolg als verdiente Siegerinnen vom Feld.

Herren-Doppel 60: Titelgewinn für den TC Waldfriede

Raimund Behler und Dieter Mathiszik (r.) holten den Titel.

Behler/Mathiszik - Schmidt/van Ellen 6:0, 6:2

Auch im sechsten Anlauf konnte Volker Schmidt (VfL Grafenwald) seinen persönlichen Finalfluch bei den Stadtmeisterschaften nicht brechen. An der Seite von Freimuth van Ellen fand er diesmal in Raimund Behler und Dieter Mathiszik seinen Meister. Das Duo des TC Waldfriede war die entscheidenden Schläge besser und profitierte zudem von der zu hohen Fehlerquote der Grafenwälder.

Mixed A: Beste Unterhaltung am Sonntagmorgen

Katharina Alfs und Kim Möllers mit Stephanie Winter.

Alfs/Möllers - Pfeiffer/Pfeiffer 6:1, 6:2

Der Finalsonntag begann mit einem wunderbaren Mixedfinale in der offenen Klasse. Dass die Sieger am Ende Katharina Alfs und Kim Möllers hießen, war dabei keine Überraschung, der Weg dahin umso unterhaltsamer. Denn mit Alexandra und Manuel Pfeiffer lieferten sich die beiden schöne und faire Ballwechsel, viele davon für die Galerie und nach dem 6:1, 6:2-Endstand konnten alle Beteiligten strahlen. Für Katharina Alfs war es der erste Mixederfolg, Kim Möllers hatte 2019 bereits mit Stephanie Winter gewonnen.

Mixed 50: Pink gewinnt!

Nur Susanne Dierig hielt sich nicht an die vereinbarte Schlägerhaltung.

Dierig/Dierig - Tytko/Loipfinger 6:4, 6:2

Susanne und Mike Dierig glänzten nicht nur durch ein abgestimmtes Outfit, sondern gewannen am Ende auch mehr Ballwechsel. Gegen Maren Loipfinger und Ralf Tytko feierten sie einen verdienten 6:4, 6:2-Erfolg und verewigten so ihre Namen in den Siegerlisten der Titelkämpfe. "Es war einfach super, dass wir nach der Pandemie überhaupt wieder Stadtmeisterschaften spielen konnten. Das Mixed-Finale war gar nicht so leicht, schließlich haben wir mit Maren über zwei Wochen lang eine Fahrgemeinschaft gebildet. Aber es war ein tolles Spiel und ich freue mich, dass meine Titelsammlung nun komplett ist", äußerte sich ein zufriedener Mike Dierig, der 2019 im Einzel der Altersklasse 50 erfolgreich war und nun im Doppel und Mixed nachlegen konnte.

Texte: Henning Wiegert

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