bottrop.sport

Blau-Gelb gewinnt Bezirksliga-Derby

Das Bezirksliga-Derby am Schlangenholt zwischen den Damen des TC Blau-Gelb und denen des TC Eigen-Stadtwald endete überraschend mit einem 5:4-Erfolg für die Blau-Gelben, die nun von der Tabellenspitze grüßen. Für die Mannschaften des TV Blau-Weiß und des TC Waldhof II blieben Erfolgserlebnisse dagegen aus.

Katharina Lazar trug ihren Teil zum 5:4 über den TC Eigen-Stadtwald bei. Sie siegte im Einzel und Doppel.

TC Eigen-Stadtwald – TC Blau-Gelb Eigen 4:5

Vor Saisonbeginn als Abstiegskandidat gehandelt, grüßen die Damen des TC Blau-Gelb Eigen nach zwei Spieltagen und zwei Siegen nun von der Tabellenspitze der Bezirksliga. Sie entschieden das Stadtteilderby gegen den TC Eigen-Stadtwald mit 5:4 für sich. Das nötige Quäntchen Glück und starke Nerven waren auch diesmal der Schlüssel zum Sieg. Am Vorwochende entschieden die Blau-Gelben fünf Match-Tie-Breaks für sich, am Sonntag waren es drei.

Ohne ihre Nummer eins und zwei Mareike Kania und Diana Urbanietz reiste der TC Eigen-Stadtwald an den Schlangenholt und das Fehlen der beiden Spitzenkräfte machte sich bemerkbar. Zwar fuhren Bianca Stötzel (6:3/6:1) gegen Stefanie Winter und Tanja Oepping (6:2/6:2) gegen Jennifer Kriwett klare Siege für die Stadtwälderinnen ein, doch im Spitzeneinzel ließ Katharina Alfs Sabrina Engels keine Chance (6:1/6:0) und in den übrigen Duellen bewiesen die Blau-Gelben Nerven aus Drahtseilen. Antonia Lazar hatte gegen Pia Schimanski (6:3/3:6/7:6) das bessere Ende für sich, Zwillingsschwester Katharina punktete gegen Simone Siedlaczek (7:5/2:6/7:6) und Patricia Marin machte gegen Jasmin Schiel (2:6/6:4/7:6) die 4:2-Führung für Blau-Gelb perfekt.

Um die maximale Ausbeute in Doppeln einzufahren ließen die Stadtwälderinnen extra Mareike Kania kommen und der Plan wäre beinahe aufgegangen. An der Seite von Tanja Oepping ließ Mareike Kania Katharina Alfs und Jennifer Kriwett gar keine Chance (6:1/6:0) und ebenso deutlich verlief das dritte Doppel. Hier unterlagen Antonia Lazar und Patricia Marin klar gegen Sabrina Engels und Simone Siedlaczek (0:6/2:6). Die Entscheidung fiel also im zweiten Doppel und als Stefanie Winter und Katharina Lazar gegen Bianca Stötzel und Pia Schimanski den entscheidenden Matchball zum 7:6/6:3-Sieg nutzen, hatten die Blau-Gelben allen Grund zum Jubeln. „Wir waren im zweiten Satz überlegen und haben einfach cleverer gespielt“, freute sich Katharina Lazar nach einem spannenden Tag am Schlangenholt. Mit der nun optimalen Ausbeute von zwei Siegen haben die Blau-Gelb Damen einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt bereits gemacht.

TV Blau-Weiß – TC Schellenberg 3:6

„Wir haben uns gut verkauft. Gegen Schelleberg mussten wir mit einer Niederlage rechnen“, sagte Wiebke Hamel nach dem 3:6 gegen die Aufstiegsfavoritinnen aus Essen. Während die Punkte an den Positionen eins bis drei an die Gäste gingen, konnten Alina Zwickl und Carolin Bucke an Position fünf und sechs für Blau-Weiß punkten und hätte Marie Bussmann nicht im Match-Tie-Break verloren, wäre sogar ein 3:3 nach den Einzeln möglich gewesen. Die Doppel waren dann klare Angelegenheiten. Während die Doppel eins und zwei klar an Schellenberg gingen, holte sich Blau-Weiß den dritten Punkt im dritten Doppel.

TC Waldhof II – TV Burgaltendorf 2:7

Schon nach den Einzeln war die Partie zu Gunsten der Gäste aus Burgaltendorf, die vor einer Woche gegen den TC Blau-Gelb mit 1:8 unter die Räder geraten waren, entschieden. Einzig Kristina Chwieja konnte ihr Spiel siegreich gestalten. Ansonsten hatten die Waldhöferinnen nicht das Glück auf der eigenen Seite. Sowohl Marie Damitz als auch Navina Fischlein hatten im Match-Tie-Break das Nachsehen, sodass es nicht mit einem möglichen 3:3, sondern dem uneinholbaren 1:5-Rückstand in die Doppel ging. Und auch hier unterlagen die Waldhöferinnen gleich zwei Mal im Match-Tie-Break. Lediglich das Duo Kristina Chwieja/Sarah Fries konnte einen Punkt einfahren. So stand am Ende nicht nur die 2:7-Niederlage, sondern auch die Gewissheit, dass der Kampf um den Klassenerhalt kein leichtes Unterfangen wird.

Text: Henning Wiegert

Kommentare (0)

Bitte rechnen Sie 5 plus 8.