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DE B: Newcomerinnen überzeugen

Isabell Stork zieht bei ihrer Turnierpremiere in das Halbfinale ein

Insgesamt ließ die Melderesonanz in den Damen-Konkurrenzen in diesem Jahr erneut zu Wünschen übrig. Nicht zutreffend ist das jedoch einmal mehr für das B-Feld der offenen Klasse. Besonders erfreulich: Von den zehn Spielerinnen sammelt die Hälfte bei den Titelkämpfen ihre ersten Turniererfahrungen. Mit Isabell Stork qualifizierte sich eine Newcomerin sogar für die Halbfinals, die für den 21. September (18 Uhr) angesetzt sind.

Vor der Auslosung des B-Feldes bei den Damen sah sich die Turnierleitung einer besonderen Herausforderung gegenüber. Gleich in mehreren Fällen mussten im Eilverfahren noch ID-Nummern und LK-Einstufungen beim Tennis-Verband Niederrhein beantragt werden, um die formalen Kriterien für die Turnierteilnahme zu erfüllen. Mit Bianca Blankenstein, Elene Georgiadou (beide TC Heide), Sarah Röver, Lara Granser (beide TV Blau-Weiß) und Isabell Stork (VfL Grafenwald) sind gleich fünf Spielerinnen erstmalig im Einzel bei den Stadtmeisterschaften dabei und sie konnten dem Turnier bereits ihren Stempel aufdrücken.

Sarah Röver stellte Marie Broscheit vor eine echte Herausforderung.

Das bekam etwa Marie Broscheit zu spüren. Die Finalistin von 2019 aus dem Bezirksligakader des TC Waldhof und Nummer 2 der Setzliste musste gegen Sarah Röver,  die gerade im zweiten Satz nahezu fehlerfrei aufspielte, über die volle Distanz gehen. Nach 6:3 und 1:6 profitierte sie im Match-Tiebreak auch von ihrer langjährigen Turnier- und Medenspielerfahrung. Mit einem 10:2 im Entscheidungssatz sicherte sich Broscheit am Ende doch das Halbfinalticket.

Dort kommt es zum Duell mit Ilka Walther (TC Eigen-Stadtwald), die als Nummer 4 der Setzliste ihrer Favoritenrolle gegen Elena Georgiadou (TC Heide) mit einem 6:2, 6:1-Erfolg gerecht wurden. Für die Unterlegene sind die Stadtmeisterschaften aber trotz der Niederlage schon eine Erfolgsgeschichte. Sie hatte zuvor im Achtelfinale im Duell der Newcomerinnen mit Lara Granser (TV Blau-Weiß) dank eines 6:2, 6:1-Sieges die ersten LK-Punkte ihrer Karriere verbucht und konnte entsprechend auch nach dem Aus im Viertelfinale noch lachen, zumal das Turnier für sie noch längst nicht vorbei ist. Auch im Mixed und Doppel ist Georgiadou noch dabei.

Derweil hatte sich Isabell Stork erst in letzter Sekunde für die Turnierteilnahme entschieden und dürfte diese Entscheidungen nach zwei erfolgreichen Duellen nicht bereuen. Seit dieser Saison ist die 28-Jährige für den VfL Grafenwald im Einsatz und zog nun bei ihrer Stadtmeisterschaftspremiere vor allem dank einer geringen Fehlerquote mit zwei Zwei-Satz-Siegen über Sarah Diaz (TV Blau-Weiß) und Nadine Möller (TC Waldhof) in das Halbfinale ein. Sie trifft nun auf die topgesetzte Fabienne Steffens (TV Blau-Weiß), die sich beim 6:1, 7:6-Erfolg im Viertelfinale gegen Bianca Blankenstein (TC Heide) ebenfalls mächtig strecken musste.

Text: Henning Wiegert

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