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Schuknecht erreicht im Doppel das Halbfinale

Leistungssportlerin zieht nach der DM-Premiere ein positives Fazit

Unter den Augen von Tennislegende Boris Becker, der dieser Tage seinen 50. Geburtstag feierte, wurden im TVN Tennis-Zentrum die Deutschen Jugendmeister in den Altersklassen U14 bis U16 ermittelt. Auch Leonie Schuknecht nutzte die große Bühne, um sich mit den besten Nachwuchstalenten des Landes zu messen. Im Doppel erreichte die 16-Jährige sogar das Halbfinale.

Leonie Schukneckt (2.v.l.) zog mit Selina Dal (l.) im Doppel bis in das Halbfinale ein. Foto: K. Molt

Als Nachrückerin war Leonie Schuknecht, die aktuell auf Platz 108 der deutschen Jugendrangliste steht, noch in das Hauptfeld der U16-Konkurrenz gerutscht. Dort ging es für die von der Stadt Bottrop geförderte Leistungssportlerin in der ersten Runde gegen Jana Leder vom TC Grötzingen bei Karlsruhe. Nach einem umkämpften ersten Satz musste sich die Verbandsligaspielerin der TV Blau-Weiß Bottrop letztlich mit 4:6 und 1:6 geschlagen geben und frühzeitig die Segel streichen.

Wesentlich besser lief es in der Doppelkonkurrenz. An der Seite von Selina Dal vom BASF TC Ludwigshafen bewies Schuknecht wahre Nervenstärke. In zwei engen Matches hatte das Duo gegen Vivien Sandberg und Christina Bär sowie die an Position drei gesetzten Antonia Schmidt und Sine Herrmann jeweils im Match-Tiebreak das bessere Ende für sich und zog in das Halbfinale ein. Gegen Pauline Hirt (TC Halver) und Anne Elisa Zorn (TC Kamen-Methler) klopften Schuknecht und ihre Partnerin kurzzeitig sogar am Tor zum Endspiel, doch eine 5:3-Führung im ersten Satz reichte letztlich nicht. Mit einem 7:6, 6:2-Erfolg hatten die Gegnerinnen aus dem Westfälischen Tennis-Verband das bessere Ende für sich und sicherten sich im anschließenden Finale auch den Meistertitel.

„Das Turnier war eine super Erfahrung und der Halbfinaleinzug im Doppel gut für das Selbstvertrauen. Ich habe hier viele Spiele verfolgt und gesehen, woran ich noch arbeiten muss“, zog Schuknecht nach ihrer Premiere bei den Deutschen Meisterschaften ein positives Fazit.

Text: Henning Wiegert

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