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Stimmen: Volleys erwarten Endspiele

Die Stimmen zum 3:1-Erfolg über die Tecklenburger Land Volleys

Die RWE Volleys gewannen ihr Heimspiel gegen die Tecklenburger Land Volleys am Sonntagnachmittag. Letztlich war man mit 3:1 (25:8, 25:13, 24:26, 25:15) erfolgreich. Nach zwei deutlichen Satzgewinnen zu Beginn ließ der Bottroper Volleyball Zweitligist im dritten Durchgang ein wenig nach, konnte durch eine deutliche Leistungssteigerung im vierten Abschnitt aber letztlich souverän gewinnen. Hier nun die Stimmen zum Spiel:

Christian Gosmann erwartet weitere Endspiele für die RWE Volleys. Foto: Tom Schulte

Goran Aleksov, Trainer der RWE Volleys: Insgesamt bin ich natürlich zufrieden. Wir haben eine starke Leistung gezeigt, im dritten Satz haben wir dann etwas nachgelassen. Ich möchte mich beim Publikum bedanken, dass uns mal wieder super unterstützt hat. Jetzt haben wir zwei Wochen Pause. Die Jungs kriegen erstmal ein wenig Regenerationszeit, bevor wir uns auf das nächste Spiel vorbereiten. Jetzt geht es darum weiter konstant zu spielen, dann werden wir in der nächsten Saison in der 1. Bundesliga spielen.

Uwe Wallenhorst, Trainer der Tecklenburger Land Volleys: Ich denke der Sieg geht vollkommen in Ordnung. Erst im dritten Satz, als es für uns quasi um nichts mehr ging, haben wir gut Paroli geboten, danach hat Bottrop wieder unter Beweis gestellt, warum sie verdient Tabellenführer sind. Ich habe Marco Donat versprochen, dass wir alles daran setzen werden Lüneburg ein Bein zu stellen. Wir wollen weiterhin um Platz vier und fünf mitspielen und versuchen in den letzten vier Spielen nochmal gute Leistungen zeigen.

"Wir müssen weiter fokussiert trainieren und spielen und jedes Spiel als Endspiel ansehen."

Christian Gosmann, Außenangreifer der RWE Volleys: In den ersten beiden Sätzen haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben druckvoll aufgeschlagen und standen gut im Block und in der Annahme. Im dritten Abschnitt waren wir nicht konsequent genug, danach haben wir uns wieder auf unsere Stärken besonnen und mit guter Stimmung letztlich souverän gewonnen. Jetzt haben wir erstmal Pause, in Schüttorf wird es sicherlich schwierig. Wir müssen weiter fokussiert trainieren und spielen und jedes Spiel als Endspiel ansehen.

Marcel Keller Gil, Mittelblocker der RWE Volleys: „Wir wussten, dass es kein einfaches Spiel wird, aber am Anfang waren wir sehr motiviert und haben gut gespielt. Wir haben dem Gegner keine Luft zum Atmen gelassen. Im dritten Satz haben wir uns dann nach der Pause schwer getan, auch weil Tecklenburg sich gesteigert hat. In zwei Wochen erwartet uns ein wahrscheinlich noch schwierigeres Spiel gegen Schüttorf, das wir auf jeden Fall gewinnen müssen.

Lennart Bevers, Libero der RWE Volleys: „Anfangs haben wir das Spiel locker runtergespielt, Kontrolle aufgebaut und klar dominiert, auch aufgrund von einigen Fehlern der Gegner. Nach der Pause kame wir aber leicht aus dem Rhythmus und auch eine Schiedsrichterentscheidung in der Schlussphase war ausschlaggebend für unseren Satzverlust im dritten Satz. Jetzt geht es darum jedes Spiel zu gewinnen. Lüneburg ist uns im Nacken. Wir dürfen uns keinen Patzer erlauben.

Das kommende Wochenende ist aufgrund des DVV-Pokalfinales spielfrei. In zwei Wochen geht es für die RWE Volleys weiter. Dann ist man am Samstag, 9. März, zu Gast beim FC Schüttorf 09. Für die Auswärtspartie haben die Bottroper eine Fanfahrt geplant. Der Bus würde am 9. März um 18:30 Uhr von der Dieter-Renz Halle losfahren, die Partie in Schüttorf beginnt um 20 Uhr. Für Erwachsene kostet die Fahrt, inklusive Eintritt und einem Getränk, 15 Euro, für Jugendliche 12 Euro. Interessierte können sich per Mail an info@vcbottrop90.de informieren und anmelden. 

Das nächste Heimspiel der RWE Volleys steigt am Samstag, 23. März, um 19:30 Uhr gegen das Volleyball-Internat Frankfurt. An diesem Wochenende haben die Bottroper gleich zwei Meisterschaftsspiele in der Dieter-Renz Halle zu absolvieren. Am Sonntag, 24. März, gastiert ab 16 Uhr der TSV Giesen/48 Hildesheim im Ruhrgebiet.

Text: Felix Hülskemper (RWE Volleys) und Gian-Luca Delbach

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