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DE A: Danielowski gelingt die Überraschung

Außenseiterin zieht gegen Wiebke Hamel in das Halbfinale ein

In der offenen Damenklasse sind die vier Halbfinalistinnen gefunden und die beiden Topgesetzten sind noch im Rennen. Während die Ergebnisse in der unteren Hälfte des Tableaus deutlich ausfielen, spielten sich in der oberen Hälfte wahre Dramen ab. Gleich zwei Mal ging es in den Match-Tiebreak. Mit Titelverteidigerin Paulina Loipfinger und Wiebke Hamel erwischte es zwei gesetzte Spielerinnen.

Lara Danielwoski gelang im Viertelfinale die Überraschung gegen Wiebke Hamel.

In der oberen Hälfte des Tableaus hieß es gleich im Doppelpack Blau-Gelb gegen Blau-Weiß. Zweimal befanden sich die Spielerinnen des Ausrichters in der Rolle der Außenseiterin, zweimal ging es in den Match-Tiebreak und Lara Danielowski gelang sogar die Überraschung.

Schon während der Medenspiele hatte Lara Danielowski mit einer 3:3-Bilanz in der 2. Verbandsliga überzeugt und unterstrich ihre gute Form auch in der Erstrundenbegegnung gegen Karin Kozlowski mit einem 6:2, 6:1-Erfolg. Als Wiebke Hamel im Viertelfinale dann unter Flutlicht im zweiten Satz beim Stand von 6:3 und 5:2 die Kräfte verließen, nutzte die Außenseiterin ihre Chance. Auf den Ausgleich zum 5:5 folgten erst der Erfolg im Tie-Break und dann ein umkämpftes 10:8 im Entscheidungssatz. Danach strahlte die Halbfinalistin beinahe wie 2017, als sie an gleicher Stelle den Stadtmeistertitel in B-Konkurrenz gewinnen konnte.

Julia Lazareck gewann im Match-Tiebreak.

Die zweite Überraschung verpasste Katharina Alfs denkbar knapp im Duell mit Julia Lazareck. Die Titelträgerinnen von 2005 (Alfs) und 2018 (Lazareck) lieferten sich einen Schlagabtausch auf hohem Niveau, den Julia Lazareck am Ende mit 6:2, 2:6 und 10:8 für sich entscheiden konnte und sich so den Platz für das Halbfinale am Mittwoch (16 Uhr) sicherte.

Schmitke und Zietlow im zweiten Halbfinale

Bereits zum Auftakt der Spiele der Erwachsenen hatte Lisa Schmitke die mit Spannung erwartete Neuauflage des Damenendspiels von 2019 gegen Paulina Loipfinger für sich entschieden. Dank einer stabilen Vorstellung und zwei frühen Satzführungen verdiente sich die Nummer 1 des TC Waldhof mit einem 6:3, 6:2-Erfolg das Halbfinalticket.

Dort kommt es am Mittwoch (18 Uhr) zum Aufeinandertreffen mit Katharina Zietlow. Die an Position 2 gesetzte Spielerin des TV Blau-Weiß Bottrop zeigte gegen Teamkollegin Daniela Tillmann im Viertelfinale eine souveräne Vorstellung und ging dank eines 6:1, 6:3-Erfolges als verdiente Siegerin vom Feld.

Doppel: Zietlow/Loipfinger stehen bereits im Finale

Im Doppelwettbewerb der Damen stehen mit Katharina Zietlow und Paulina Loipfinger bereits die ersten beiden Finalistinnen fest. Die Titelverteidigerinnen hatten gegen Danielowski/Freienstein und Müller/Stötzel nur wenig Mühe und gaben insgesamt nur zwei Spiele ab. Die Finalgegnerinnen werden am Dienstag (17.30 Uhr) ermittelt, wenn Wiebke Hamel und Julia Lazareck auf die Maren Loipfinger und Susanne Dierig treffen. 

Text: Henning Wiegert

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