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Kein Hadern nach der Niederlage

Die Frauen des JC 66 Bottrop unterliegen in Wiesbaden mit 6:8

Mit einer 6:8-Niederlage im Gepäck traten die Frauen des JC 66 Bottrop die Heimreise vom Auftaktkampftag in Wiesbaden an. Im vorgezogenen Finale um die Nordmeisterschaft war der Vizemeister von 2017 der verdiente Sieger, wobei sich die Piratinnen teuer verkauften.

Teamfoto nach dem Autaktduell in Wiesbaden. Foto: JC 66

JC Wiesbaden – JC 66 Bottrop 8:6
(1. Bundesliga Nord, Frauen)

Vor spärlicher Kulisse in Wiesbaden in Halle am Platz der Deutschen Einheit erwischte der JC 66 Bottrop einen klassischen Fehlstart. Saskia Wüst (-63 kg), Lea Püschel (-78 kg) und Myriam Blavier (-57 kg) hatten jeweils das Nachsehen, sodass es früh 0:3 aus Sicht der Piratinnen hieß. Dann aber verkürzten Roxana Conradus (-52 kg) und Lisanne Sturm (-48 kg), der in ihrer alten Heimat viele Sympathien entgegenflogen. Anschließend verlor Sheena Zander (-70 kg), ehe die Niederländerin Guusje Steenhuis (+78 kg) ihrer Favoritenrolle gerecht wurde und zum 3:4-Pausenstand verkürzte.

Der zweite Durchgang brachte dann allerdings nicht mehr die erhoffte Wende. Vier Niederlagen in Serie durch Sarah Sache (-63 kg), Alina Fiedler (-78 kg), Miyriam Blavier (-57 kg) und dann auch Roxana Conradus (-52 kg) bescherten den Wiesbadenerinnen den Auftaktsieg. Julia Lanfermann (-48 kg), Sheena Zander (-70 kg) und Guusje Steenhuis (+78 kg) gelang nur noch Ergebniskosmetik zum 6:8-Endstand.

Trainer Wolfgang Amoussou wollte nach der Niederlage aber nicht hadern: „Das war nicht schlecht. Wiesbaden war 2017 immerhin Deutscher Vize-Meister. Besser geht es natürlich immer im Sport, aber mit der Art und Weise, wie die Mädels gekämpft haben, bin ich zufrieden. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir uns nochmal gesteigert.“

Dennoch rückt der erneute Medaillengewinn vorerst einmal wieder in die Ferne. Denn den Titel im Norden und den damit verbundene Halbfinaleinzug bei der Endrunde im Oktober dürfte sich der JC Wiesbaden nicht mehr nehmen lassen. Für den JC 66 gilt es daher den Umweg über das Viertelfinale zu nehmen. Voraussetzung dafür ist mindestens ein Sieg in den verbleibenden Duellen gegen den Brander TV (27.04.) und den JC 71 Düsseldorf (08.06.). Was das angeht, gibt sich Amoussou optimistisch: „Zwei Siege sind das Ziel und sollten auch möglich sein.“

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Text: Henning Wiegert

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