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Projektabschluss vor großer Kulisse

Strahlende Kinder beim Abschlussevent des Judoprojekts an der Astrid-Lindgren-Schule

Das Projekt „Werte.Schule.Judo“ machte zuletzt an der Astrid-Lindgren-Schule Station. Mehrere Wochen lang betreute der städtische Judolehrer Sven Helbing die Kinder und brachte ihnen nicht nur die ersten Judo-Techniken, sondern führte sie auch durch die Werteschule. Am vergangenen Wochenende zeigten die Kindern beim Abschlussturnier in der Dieter-Renz-Halle ihr Können.

160 Kinder füllten die Judomatte in der Dieter-Renz-Halle.

Knapp 160 Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Schule und nochmals zwischen 300 und 400 Zuschauen, die aus Eltern, Verwandten, Bekannten und Lehrern bestanden, füllten die Dieter-Renz-Sporthalle und sorgten für mächtig Stimmung. Diese hatten sowohl die Kinder, als auch die fleißigen Veranstaltungshelfer durchaus verdient, denn es wurde einmal mehr ein tolles Event vom Partnerverein JC 66 Bottrop auf die Beine gestellt. Im Rahmen eines Teamwettbewerbes konnten alle am Schulprojekt beteiligten kleinen Kämpfer zeigen, was sie im Judounterricht der letzten Wochen gelernt hatten.

„Wenn man dann am großen Abschlusstag diese große Kulisse hat und sieht, wie toll die Kids das alles machen, ist man immer wieder stolz auf die Judoka, die das prima gemacht, super Kämpfe geliefert und toll aufeinander aufgepasst haben. Schließlich hat sich bei allem Ehrgeiz und bei aller Aufregung niemand verletzt, was immer eine der wichtigsten Sachen beim Judo ist“, so der sportliche Leiter und Judolehrer Sven Helbing. „Judo heißt nicht umsonst ‚der sanfte Weg‘. Und wenn wir, wie in unserem Projekt die Traditionen und Werte dieses Sports vermitteln wollen, ist das immer ein guter Gradmesser“, so Bastian Hirschfelder weiter, der den Judounterricht neben Helbing ebenfalls in der Schule begleitet.

Ein Teil der Kinder absolvierte bereits eine erste Gürtelprüfung.

Und wieder gab es Neuerungen im preisgekrönten Projekt. „Wir wollen uns immer entwickeln und das Projekt optimieren“, so Helbing. „Nun haben wir eine extra für die Projektkinder konzipierte und einmal wöchentlich stattfindende Judoeinheit, die - LEO Werteschule Judo - eingeführt. Hier werden die fleißigsten Schülerinnen und Schüler aus dem Judounterricht speziell und mit Bezug auf die Wertevermittlung auf die erste Gürtelprüfung vorbereitet und erhalten über die im Judounterricht hinausgehenden Inhalte Einblicke ins Judotraining.“ Diese spezielle Einheit wurde von den Kindern sehr gut angenommen, denn ganze 16 von ihnen absolvierten noch vor dem Abschlussevent, das durch die ELE unterstützt wurde, ihre erste Gürtelprüfung zum weiß-gelben Gurt. Ergänzt wurden sie von noch einmal fünf Schülerinnen und Schülern aus der Fichteschule, welche dem vorangegangenen Kurs des Judoprojektes angehörten.

Neue Träger des 8. Kyu im Judo sind Jonathan Buchholz, Finn Chlan, Emma Czerwinsky, Saskia Ehring, Thore Eichholz, Julius Faeser, Jemo und Till Heidemann, Sanije Jupa, Olivier Klima, Lia Kolodziej, Lucien Overfeld, Kira Schubert, Luca Vogtländer, Oskar Wilch, Liara Kozielski (alle Astrid Lindgren Schule), Till Antoniou, Lean Paul Helmke, Devin Kartal, Emily Sontopski und Emily Whithall (alle Fichteschule). Die 16 Schüler und Schülerinnen der Astrid-Lindgren-Schule bekamen im Rahmen des Abschlussturniers vor großem Publikum ihre Kyu-Urkunde und ihren neuen Gürtel überreicht, der vom Projektpartner ELE gestiftet wurden.

Mit der Ludgerusschule stehen die nächsten kleinen Kämpfer in den Startlöchern. Sie beginnen nun ebenfalls damit, die Werte und Traditionen des Judosports kennen und leben zu lernen. Auch sie können sich in der LEO Werteschule Judo ausprobieren und vielleicht tragen einige von ihnen bereits im Sommer einen neuen weiß-gelben Gürtel um den Judoanzug.

Text: Sven Helbing

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