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Nationalteam der Mongolei gastierte in Bottrop

Der JC 66 Bottrop empfing am Mittwoch die Top-Judoka aus Asien

Hohen Judobesuch konnte Ehrenpräsident Roland Assmann am Mittwoch im Judo-Dojo der Dieter-Renz-Halle empfangen. Zu Gast beim JC 66 Bottrop war die komplette mongolische Nationalmannschaft samt Trainerteam, die sich auf den Grand Slam in Düsseldorf vorbereitet. Zwei Hoffnungsträger des Bottroper Bundesligisten müssen beim Judo-Topevent in der Landeshauptstadt dagegen passen.

Das Nationalteam der Mongolei trainierte in Bottrop.

Die insgesamt 25 Kämpferinnen und Kämpfer, zum Teil hochdekoriert und international erfolgreich, bereiteten sich im Heimathafen der Bundesligamannschaft des JC 66 auf den am Wochenende in Düsseldorf stattfindenden Grand Slam vor. Die Veranstaltung zählt zu den weltweit am besten besetzten Judoturniere. Für die Athleten des Nationalkaders der Mongolei geht es in der Landeshauptstadt nicht nur um die Medaillen, sondern auch um wichtige Punkte für die Olympiaqualifikation.

„Die creme de la creme des Judosports war also zu Gast. Unter ihnen Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Es war uns eine große Ehre und wir werden am Wochenende sicherlich genauer bei den mongolischen Kämpfern hinschauen“, äußerte sich Roland Assmann. 

Verletzungen stoppen Agatha Schmidt und Hamsat Isaev

Der Grand Slam findet von Freitag bis Sonntag im Düsseldorfer ISS Dom statt – allerdings auch mit einem Wermutstropfen aus Bottroper Sicht. Agatha Schmidt, die jüngst bei den Deutschen Meisterschaften die Silbermedaille gewann, muss aufgrund einer Ellenbogenverletzung auf ihre Premiere auf der Weltbühne des Judosports verzichten. „Das ist sehr sehr schade“, bedauert die Bottroper Leistungssportlerin. Ein ähnliches Schicksal ereilte auch Hamsat Isaev, für den ein Start in Düsseldorf aufgrund von neuerlichen Knieproblemen nicht in Frage kommt. Im Vorjahr hatte Isaev in beim Grand Slam zwei Runden erfolgreich bestritten, mit einer Rückkehr auf die Wettkampfbühne rechnet der 25-Jährige erst Ende März.

Text: JC 66 Bottrop / Henning Wiegert

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