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Nachwuchspiraten holen internationale Medaillen

U12- und U15-Kämpfer glänzen beim Croco-Cup in Osnabrück

Elf Judoka des JC 66 Bottrop wurden vom Trainerteam zum diesjährigen Internationalen Croco-Cup der U12 und U15 in Osnabrück nominiert. 750 Teilnehmer aus sechs Nationen (NED, FRA, LUX, ROU, RUS, GER) kämpften um die begehrten Trophäen. Die Ausbeute konnte sich sehen lassen.

Der U12-Nachwuchs wusste zu überzeugen.

Mit drei Medaillen kamen die Nachwuchssportler der U12 wieder zurück nach Bottrop. Zweimal Bronze, einmal Silber, ein fünfter und ein siebter Platz waren eine Topausbeute der Judopiraten. Dazu konnte auch Bjarne Tapper (-34 kg) seine ersten beiden Kämpfe gewinnen, ehe er nach nur einer Niederlage die Trostrunde knapp verpasste und ausschied. Platz sieben erkämpfte sich Felicia Taube (-36 kg) mit zwei Siegen und zwei Niederlagen. Einen starken fünften Platz schaffte Justus Hirschfelder (-31 kg). „Mit zwei bärenstarken Auftaktsiegen kämpfte sich Justus ins Viertelfinale, wo er seinem Gegner, gegen den er bei vorherigen Turnieren schon unterlegen war, diesmal keine Chance ließ und mit einem wunderschönen Konter vorzeitig besiegte. Das hieß für Justus erstmals Halbfinale in Osnabrück. Das allein ist schon Lohn für seine harte Trainingsarbeit“, war Trainer Sven Helbing stolz auf seinen Schützling. „Dass das Halbfinale verloren ging und der Kopf im kleinen Finale vor Enttäuschung noch etwas zu tief hing, ist nicht schlimm. So weit ist er bisher noch nie gekommen“, so Helbing weiter.

Die Medaillen erkämpften Hannah Urban (-27 kg) und Taiyo Watanabe (-28 kg). Hannah Urban musste sich lediglich einmal mit der knappsten aller Entscheidungen, dem Kampfrichterentscheid geschlagen geben. Auch Taiyo Watanabe war lediglich einmal unterlegen. Seine anderen fünf Kämpfe gewann er allesamt mit Ippon. „Sechs Kämpfe und fünf Ippon-Siege, das ist eine sehr starke Leistung. Taiyo trainiert fleißig und hat sich bei seinem ersten internationalen Start beim Croco-Cup gleich mit einer Medaille belohnt“, so Trainer Jürgen Ehlert und weiter: „Diese beiden Bronzemedaillen haben ihnen und uns sehr gut getan.“ Eine Silbermedaille steuerte im Schwergewicht Richard Desch bei. „Auch, wenn er nicht seinen besten Tag erwischte und inhaltlich noch viel lernen muss, ist er sehr talentiert und der zweite Platz ist eine Topplatzierung hier“, weiß Trainer Wolfgang Amoussou. Die drei Trainer waren also durchaus zufrieden mit dem Abschneiden der Nachwuchspiraten der U12. „Unsere Arbeit trägt Früchte. Das Trainerteam arbeitet gut zusammen, stimmt sich ab und kann den Sportlern ein optimales Trainingsklima bieten. So macht es allen richtig Spaß, ist zwar manchmal hart aber die Erfolge und die Freude der Kinder zeigen, dass wir vieles richtig machen“, freut sich Sven Helbing über die Entwicklung des JC-Nachwuchses.

U15: Drei Goldmedaillen

Die Erfolgstruppe der U15.

Auch im Bereich der U15 war das Niveau beim Croco-Cup enorm hoch und natürlich konnte sich der JC 66 Bottrop diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und trat auch mit seinen stärksten Judokas dieser Altersklasse an. Drei Goldmedaillen holten Pia Urban (-33 Kg), Helen Habib (-40 Kg) und Lilly Büssemeyer (-57 Kg). Dazu kamen der 5. Platz von Josephine Kalek (+63 Kg) und der 7. Platz von Ragnar Buddenkotte (-60 Kg). Das Trainerteam vor Ort mit Jürgen Ehlert, Sven Helbing und Wolfgang Amoussou hatte bei den sieben Wettkampfflächen und nach einem ebenfalls erfolgreichen Abschneiden der U12 genug zu tun, aber der Aufwand lohnte sich. Jürgen Ehlert: „Pia Urban kam heute nicht ins Wackeln. Am Boden hat sie ihre Gegnerinnen „verarztet“, aber auch im Stand war sie stark und man erkennt Fortschritte.“ Sven Helbing: „Helen Habib hat heute fast in jedem Kampf mit Aufgaben gearbeitet: Wir hatten vereinbart, dass sie ihre stärksten Techniken nicht anwenden soll, damit die Herausforderung größer ist und sie Techniken, an denen sie im Training arbeitet, ausprobiert. Trotzdem hat sich Helen nie lange auf der Matte aufgehalten. Für ihre Konkurrenz, immerhin 30 Teilnehmerinnen muss es ganz schön hart sein“ Wolfgang Amoussou: „Auch Lilly Büssemeyer hat mit Aufgaben gearbeitet, aber nur in einem Kampf. Danach musste sie auf ihre stärksten Waffen zurückgreifen. Das Halbfinale gegen Carlotta Rauber aus Berlin war sogar knapp und setzte sich bis ins Golden Score fort. Letztendlich siegte Lilly und gewann auch das Finale. Nach fast einem Jahr ohne Niederlage hat sie gemerkt, dass die Konkurrenz aufzuholen versucht. Lilly hat die Nase vorn, aber sie muss trotzdem ihren Vorsprung verteidigen.“

Text: JC 66 Bottrop

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