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Vier Titel bleiben in Bottrop

Die Tennisfans sehen beim ELE-Cup spannende Finalspiele

Bereits zum 20. Mal fand in diesem Jahr das Doppel-Turnier um den ELE-Cup statt. Insgesamt 45 Doppel spielten zehn Tage lang beim TC Blau-Gelb Eigen um die Titel in acht Konkurrenzen. Die Endspiele bewegten sich auf einem hohen Niveau und gleich vier Titel blieben in Bottrop.

Während das Angebot an LK-Tagesturnieren nach wie vor stetig zunimmt und die Punktejäger dazu animiert an den Wochenenden durch ganz Nordrhein-Westfalen zu fahren, um die eigene Bilanz aufzubessern, sind reine Doppelturniere unter Wettkampfbedingungen eine Seltenheit geworden. Der ELE-Cup, der jährlich im Wechsel vom TC Haus Wittringen, dem TC Buer und dem TC Blau-Gelb Eigen ausgerichtet wird und die Städte Bottrop, Gladbeck und Gelsenkirchen verbindet, ist da eine Ausnahme.

Doch trotz des attraktiven Angebotes und über 3.000 Euro Preisgeld blieb die Resonanz mit 45 Meldungen erneut hinter den Erwartungen und den Feldgrößen vergangener Auflagen zurück, zumal zehn der 81 angesetzten Partien kurzfristig auch noch vereinzelten Ausfällen zum Opfer fielen. Eine Entwicklung, die sich schon bei den Doppel-Bezirksmeisterschaften in Essen beobachten ließ, die ebenfalls einen Teilnehmerschwund zu beklagen hatte.

Das sportliche Niveau war beim ELE-Cup dennoch hoch und da in sämtlichen Konkurrenzen auf einen K.o.-Modus verzichtet wurde und die Sieger in Gruppenspielen und zum Teil im Anschluss in Halbfinal- und Finalspielen ermittelt wurden, konnten sich die Teilnehmer bei bestem Tenniswetter über jede Menge Matchpraxis freuen.

Paulina Loipfinger und Julia Lazareck (r.) setzten sich gegen Stephanie Winter und Katharina Alfs (l.) durch.

Im Herrenfeld wurden Michael Korte (LK 2, TC Marl) und Jannik Röttlingsberger (LK 1, TV Feldmark Dorsten) ihrer Favoritenrolle eindeutig gerecht. Sie mussten in ihren drei Partien lediglich sieben Spielverluste hinnehmen. Souverän setzten sich letztlich auch Paulina Loipfinger und Julia Lazareck vom TV Blau-Weiß Bottrop im Feld der offenen Damenklasse durch. Die Stadtmeisterschafts-Finalistinnen im Einzel behaupteten sich nach drei Siegen auch im entscheidenden Duell gegen Katharina Alfs und Stefanie Winter vom TC Blau-Gelb Eigen mit 6:3 und 6:1.

Diesmal landeten Michael Altmann (l.) und Carsten Larisch auf Rang zwei.

In Bottrop blieb auch der Titel in der Altersklasse 40 bei den Damen. Maren Loipfinger und Susanne Dierig (VfL Grafenwald) gewannen das Lokalduell gegen Ulla Bähr und Regina Schürig (TC Blau-Gelb Eigen). Bei den Herren verpassten es Michael Altmann und Carsten Larisch vom TC Eigen-Stadtwald, ihren Triumph der Bezirksmeisterschaften zu wiederholen. Im Endspiel mussten sie sich der Gladbecker Kombination Saadeldin/Czechowski knapp im Match-Tiebreak geschlagen geben. „Das war ein ganz enges Ding“, so Michael Altmann.

Die dritte Trophäe beim diesjährigen ELE-Cup holten Michael Amft und Anton Radev (TC Blau-Gelb Eigen) nach Bottrop. Sie gewannen das Finale bei den Herren 50 kampflos. Und auch bei den Herren 70 stand eine Bottroper Kombination ganz oben auf dem Podium. Manfred Brackhagen und Rolf Sperling vom TC Waldfriede gewannen das Endspiel in zwei Sätzen. Bei den Damen 50 siegte die Kombination Möllers/Steigleder aus Gelsenkirchen, bei den Herren 60 setzten sich Schicke/Thamm vom TC Emschertal durch.

Der Ausrichter zog nach den zehn Turniertagen ein durchweg positives Fazit: „Die Spiele waren nicht nur gut besucht, sondern zum Teil sogar super spannend. Der ELE-Cup war wieder einmal ein gelungenes Turnier und die Resonanz der Teilnehmer war durchweg positiv“, freute sich Ulla Bähr.

Die Sieger beim ELE-Cup 2018:

Herren A: Korte/Röttlingsberger, (TC Marl 33/TV Feldmark Dorsten)

Damen A: Loipfinger/Lazareck (TV Blau-Weiß Bottrop)

Herren 40: Saadeldin/Czechowski (TC HW Gladbeck)

Damen 40: Loipfinger/Dierig (VfL Grafenwald)

Herren 50: Radev/Amft (TC Blau-Gelb Eigen)

Damen 50: Möllers/Steigleder (PSV Gelsenkirchen)

Herren 60: Schicke/Thamm (TC Emschertal)

Herren 70: Brackhagen/Sperling (TC Waldfriede)             

Text: Henning Wiegert

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